3/2020 Lektion 01: Unterschied zwischen den Versionen

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(LEKTION 1: Warum Zeugnis geben?)
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** Was sind eurer Erfahrung nach gute Gelegenheiten bzw. Umstände?
 
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* In welcher Lebenssituation habt ihr - sofern ihr nicht von Kind auf zum Glauben geführt wurdet - Gott kennengelernt?
 
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'''ZITAT (Lektion Seite 10 unten):'''''"Wir geben nicht Zeugnis, um Menschen ihre '''einzige''' Chance auf Erlösung zu bieten. Wir geben Zeugnis, um ihnen ihre '''beste''' Chance zu bieten."''
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* Inwiefern hilft/motiviert/ermutigt/tröstet  euch diese Aussage?
  
 
'''MONTAG'''
 
'''MONTAG'''

Version vom 28. Juni 2020, 07:42 Uhr

LEKTION 1: Warum Zeugnis geben?

EINLEITUNG / STARTFRAGEN

3 Zitate aus der Einleitung (Seite 9):

1. Er (Gott) wünscht sich nichts sehnlicher als unsere Erlösung.

2. Seine (Gottes Macht) ist unendlich.

3. Anders als die heidnischen Götter, die Opfer forderten, hat unser Gott (selbst) das höchste Opfer gebracht.

  • Unsere Erlösung hat hat Gott nicht Engeln oder einem Menschen überlassen, er hat sie selbst in die Hand genommen. Wenn er sich also nichts sehnlicher wünscht als unsere Erlösung (und das auch praktisch bewiesen hat, indem er am Kreuz alles - nämlich sich selbst - gab) , warum legt er dann die Verkündigung dieser Botschaft in die Hände von Menschen? Noch dazu, wo er unendliche Macht und Mittel zur Verfügung hat?
    • Nüchtern betrachtet: Welche Risiken geht er dabei ein?
      • Wenn ihr euer Leben betrachtet: Seid ihr dem Auftrag Gottes/Jesu gerecht geworden?
        • Ganz gerecht? Teilweise gerecht? Nicht gerecht?
  • Provokante Frage: Was sind die zähl- bzw. sichtbaren Ergebnisse eures bisherigen Zeugnisses? Was hat euer Zeugnis "erzeugt"?

ZITAT: "Heilige sind solche Menschen, welche in ihrem Wesen und Leben davon Zeugnis ablegen, dass Gott lebt." (Nathan Söderblom)

  • Inwieweit stimmt ihr dieser Aussage zu?
  • Inwieweit trifft das auf euer Leben zu?


  • Wenn wir uns von Gottes Ansprüchen an uns in Bezug auf das Zeugnisgeben (oder Zeugnis-Sein) überfordert fühlen, was sollen wir dann tun?

SONNTAG

Texte: Lukas 19,10; Jakobus 5,19.20

Fragen zum Text:

  • Jesus hat "selig gemacht" durch seinen Opfertod am Kreuz. Wie hat er konkret Menschen "gesucht"?
    • Welche Methoden hat er dabei angewendet?
  • Was meint Jakobus mit der Aussage, dass der, der einen Sünder vom Irrweg wegbringt "eine Menge von Sünden bedeckt"?

Fragen zur Botschaft:

ZITAT (Lektion Seite 10):"Gott schafft täglich Gelegenheiten, damit ihn alle Menschen überall auf der Welt kennenlernen können."

ZITAT:"Große Geister müssen bereit sein, Gelegenheiten nicht nur zu ergreifen, sondern zu schaffen." (Charles Colton)

  • Wir müssen uns immer auf Gottes Wirken verlassen, aber wie können vielleicht auch wir Gelegenheiten für Menschen schaffen, Gott kennenzulernen?
    • Was sind eurer Erfahrung nach gute Gelegenheiten bzw. Umstände?
  • In welcher Lebenssituation habt ihr - sofern ihr nicht von Kind auf zum Glauben geführt wurdet - Gott kennengelernt?

ZITAT (Lektion Seite 10 unten):"Wir geben nicht Zeugnis, um Menschen ihre einzige Chance auf Erlösung zu bieten. Wir geben Zeugnis, um ihnen ihre beste Chance zu bieten."

  • Inwiefern hilft/motiviert/ermutigt/tröstet euch diese Aussage?

MONTAG

Texte: Lukas 15; Zefanja 3,17

Fragen zum Text:

  • Gott ist offensichtlich ein Gott, der Emotionen zeigt, u.a. Freude. Welcher Grund für seine Freude wird im Text explizit genannt?

ZITAT:"Gott hat nur eine Freude: mitzuteilen. Also ist ihm der der Willkommenste, der am meisten braucht." (Sören Kierkegaard)

Fragen zur Botschaft:

  • Worüber freut sich Gott eurer Meinung nach sonst noch?
  • Worüber ist er vielleicht traurig?
  • Was löst der Gedanke in euch aus, dass ihr zu Gottes Freude aber auch Traurigkeit beitragen könnt?
    • Ist das eher motivierend oder eher einschüchternd?
  • Bei welchen Menschen würdet auch ihr euch freuen, wenn sie zu Christus fänden?
  • Bei welchen ist euch das eher gleichgültig?
    • Wie sollten wir auf diesen Umstand reagieren?

DIENSTAG

Text: Johannes 7,37.38

Fragen zum Text:

  • Jesus scheint hier klarzulegen, dass der Gläubige quasi "automatisch" lebendiges Wasser verströmt. Wir alle (angesprochen ist die jeweilige Lektions-Gruppe)sind ja gläubig. Habt ihr alle diese Erfahrung gemacht?
    • Wenn nein: Was hat das zu bedeuten?

Fragen zur Botschaft: ZITAT (Lektion Seite 12):"Was außer schlimmstem Egoismus könnte uns davon abhalten, anderen das weiterzugeben, was wir selbst bekommen haben?"

  • Das ist eine sehr harte (und pauschalierende) Aussage. Teilt ihr sie? Begründet eure Meinung!
    • Welche anderen Gründe für das Nicht-Weitergeben würdet ihr anführen?
      • Was ist es hauptsächlich bei euch?

Manfred Siebald hat ein Lied geschrieben mit dem Titel "Wer das Wasser in der Wüste kennt." Darin heißt es: "Wer das Wasser in der Wüste kennt und es verschweigt, der ist schuld, wenn Sterbende es übersehn." Er erläutert dazu:

Zum besseren Verständnis (Das habe ich mir dabei gedacht): "Jesus ist die Quelle des Lebens. gerade zu Ostern sollten wir uns daran besonders erinnern. Nur durch IHN können wir ewiges Leben erlangen. Sind wir aber auch bereit, es weiter zu sagen und andere an diesem Quell mittrinken zu lassen? Wenn nicht, haben wir SEINE Botschaft nicht verstanden!"

MITTWOCH

Texte: 1.Timotheus 2,3.4; 2.Petrus 3,9

Fragen zum Text:

  • Die Aussage dieser Texte ist eindeutig: Gott will ALLE retten. Umso erstaunlicher ist es (siehe Startfragen), dass er damit schwache Menschen beauftragt, die selbst erlösungsbedürftig sind. Könnte es sein dass auch das nur mit seinem Bestreben zusammenhängt, uns, die wir diese Erlösung angenommen haben, zu retten? Wenn ja, warum?

Fragen zur Botschaft:

  • Welche Gefahren gibt es für eine Gemeinde, wenn sie sich so stark nach innen konzentriert, dass sie vergisst, was ihr eigentlicher Zweck ist (Frage auf Seite 14 unten)?

ZITAT:"Wer immer nur Nabelschau betreibt, glaubt am Ende selbst, der Nabel der Welt zu sein." (Helmuth Glaßl)

DONNERSTAG

Text: 2.Korinther 5,14

Fragen zum Text:

  • Wie beschreibt Paulus die seine Motivation und die seiner Mitstreiter?

Fragen zur Botschaft:

ZITAT:"Meine Religion ist sehr simpel: Meine Motivation ist Liebe." (Dalai Lama)

  • Entschuldigt, dass ich hier den Vertreter einer anderen Religion zitiere: Aber was hat er, was hatte Paulus, was wir (vielleicht) nicht (so) haben?

ZUSAMMENFASSUNG

  • Wenn ihr euch im Spiegel der Forderungen dieser Lektion betrachtet, was seht ihr da?
    • Seid ihr vielleicht entmutigt, weil euer Spiegelbild den Forderungen nicht entspricht? Wenn ja, was sollen (können) wir da tun?
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