3/2026 Lektion 12

Aus SabbatschulWiki

I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  1. Dankbarkeit & Gebet
    1. Wofür seid ihr in den vergangenen Tagen dankbar?
    2. Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
    3. Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  2. Inspiration & persönliche Entwicklung
    1. Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
    2. Was in eurem Leben inspiriert euch im Moment?
    3. In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  3. Erfahrungen & Geschichten teilen
    1. Wenn ihr eine interessante Erfahrung gemacht habt, teilt sie bitte mit uns.
    2. Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?
  4. Beziehungen & Nächstenliebe
    1. Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
    2. Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben?
    3. Wie können wir diese Prinzipien in unserer Beziehung zu Gott umsetzen?
  5. Glaube & geistliches Leben
    1. Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
    2. Was inspiriert euch momentan in eurem Glaubensleben?
  6. Herausforderungen, Druck & Umgang damit
    1. Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
    2. Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
    3. Wenn ihr auf die Herausforderungen der vergangenen Tage zurückblickt: Wo wünscht ihr euch Unterstützung?
  7. Veränderung & Mission
    1. Wenn ihr eine Sache in der Welt verändern könntet, was wäre das?
    2. Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
    3. Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

II: Wir studieren die Bibel

[Hinweis zur Auswahl: Wähle für das Bibelgespräch die Fragen aus, die dir oder euch am wichtigsten sind, statt die Liste stur abzuarbeiten.]

Einstieg

  • Was ist gefährlicher für eine Gemeinde: offene Irrlehre oder Halbwahrheiten (Betonung einer Wahrheit auf Kosten anderer)?
  • Warum hören Menschen oft (lieber) auf starke, beeindruckende Persönlichkeiten (als auf unbequeme Wahrheit)?

Geistlicher Krieg (So) | 2. Korinther 10,1–6

  • Paulus verbindet hier Sanftmut mit Kampf. Warum braucht der Umgang mit Irrlehrern beides: Sanftmut und Entschlossenheit?
  • Was meint Paulus damit, dass die Waffen unseres Kampfes „nicht fleischlich“ sind? Wogegen kämpfen wir eigentlich (Menschen, Ideen, etwas Tieferes)?
  • Was bedeutet es praktisch, Gedanken „gefangen zu nehmen in den Gehorsam gegen Christus“? Wo beginnt dieser Kampf: in der Gemeinde oder zuerst im eigenen Kopf?
  • Persönlich: Was fällt dir schwerer: falsche Lehre klar zu benennen oder dabei liebevoll zu bleiben?
  • Wenn jemand charismatisch, überzeugend und sympathisch ist: Wie schnell verwechseln wir Auftreten mit Wahrheit?

Sich des Herrn rühmen (Mo) | 2. Korinther 10,12–18

  • Warum ist eine Atmosphäre des Vergleichens und Sich-Messens für die Gemeinde so gefährlich?
  • Was ist der Unterschied zwischen ungesundem Eigenlob und einem legitimen „Rühmen im Herrn“?
  • Paulus richtet den Blick weg von sich selbst auf Gottes Wirken. Warum ist das nicht nur eine Frage von Bescheidenheit, sondern von geistlicher Gesundheit?
  • Persönlich: Wo erleben wir heute in christlichen Kreisen mehr Konkurrenz als Evangelium – mehr Marke, Reichweite und Einfluss als Demut?
  • Woran merkst du bei dir selbst, wenn du lieber gut dastehen als Christus groß machen willst?

Irrlehrer identifizieren (Di) | 2. Korinther 11,3–5 und 11,12–15

  • Paulus sagt, dass falsche Lehrer „einen anderen Jesus“ und „ein anderes Evangelium“ bringen (11,4). Wie kann etwas christlich klingen und trotzdem nicht mehr das Evangelium sein?
  • Warum ist es so gefährlich, dass Irrlehrer nicht offen antichristlich auftreten, sondern sich als „Diener der Gerechtigkeit“ (11,15) präsentieren?
  • Persönlich: Nach welchen Kriterien prüfst du, ob eine geistliche Botschaft wirklich von Christus her kommt oder eher nur gut klingt?
  • Wie kommt es, dass Christen manchmal lieber einen „anderen Jesus“ hören wollen?

Um des Evangeliums willen leiden (Mi) | 2. Korinther 11,22–28

  • Warum führt Paulus gerade seine Leiden als Ausweis seines echten Dienstes an und nicht seine Erfolge, Gaben oder Wirkung?
  • Was sagt diese Leidensliste über den Unterschied zwischen einem echten Diener Christi und einem Selbstdarsteller?
  • Warum ist Leidensbereitschaft kein Beweis an sich für Wahrheit, hier aber doch ein starkes Argument für Paulus’ Echtheit?
  • Persönlich: Was vermittelt heutzutage eher geistliche Autorität: Bühnenpräsenz und Selbstsicherheit – oder Treue und Hingabe? Warum?
  • Wie viel Unbequemlichkeit wären wir eigentlich bereit in Kauf zu nehmen, wenn es wirklich um das Evangelium geht?

Aufruf an die Reuelosen (Do) | 2. Korinther 12,20–21 und 13,5

  • Warum sieht Paulus die eigentliche Gefahr nicht nur in falschen Lehrern, sondern auch in einer Gemeinde, die Unzucht, Streit, Eifersucht und Unbußfertigkeit duldet?
  • Warum fordert Paulus die Gemeinde am Ende auf, sich selbst zu prüfen? Was ist der Unterschied zwischen gesunder Selbstprüfung und zerstörerischer Selbstanklage?
  • Persönlich: Was ist gefährlicher für eine Gemeinde: falsche Lehre von außen oder ein Zustand, in dem man wenig bereit ist, Buße zu tun?
  • Wenn Paulus heute in unsere Gemeinde oder in dein Leben kommen würde: Was würde er wohl vorfinden, das ihn freuen – und was ihn erschrecken würde?

Abschlussrunde

  • Was nimmst du heute stärker mit: die Notwendigkeit, Irrtum klar zu benennen, oder die Notwendigkeit, dich selbst zu prüfen?
  • Was wäre für dich ein konkreter Schritt, um geistliche Botschaften in Zukunft wacher, ehrlicher und christuszentrierter zu prüfen?