ImWort

Aus SabbatschulWiki


Was ist „imWort“?

Seit dem 3. Quartal 2021 begleiten die imWort-Studienhefte Menschen im deutschsprachigen Raum dabei, die Bibel tiefgehend, persönlich und gewinnbringend zu studieren. In den vergangenen Jahren wurden die Hefte mehrfach überarbeitet, weiterentwickelt und durch zahlreiche Rückmeldungen aus Gemeinden und Kleingruppen geprägt.

Mit dem Beginn des Jahres 2027 erhält imWort ein weiteres Update. Wir haben auf euer Feedback gehört und das Konzept gezielt weiterentwickelt: Der zentrale Bibeltext jeder Studienwoche bleibt weiterhin das Herzstück. Gleichzeitig erwarten euch noch mehr Praxisbezug, mehr Abwechslung und neue Möglichkeiten, Gottes Wort auf persönliche und lebensnahe Weise zu entdecken.

Was zeichnet imWort aus?

  • Ein zentraler Bibeltext pro Studienwoche, um den sich das gesamte Studium entfaltet.
  • Durchdachte, bibelzentrierte Leitfragen, die zum eigenständigen Entdecken anregen.
  • Keine vorgegebenen Tagesabschnitte, sondern klare Schritte für ein strukturiertes Bibelstudium.
  • Kein vorformulierter Andachtskommentar, sondern Raum für eigene Entdeckungen im Wort Gottes.
  • Zusätzliche Erklärungen, Hintergrundinformationen und inspirierende Zitate per QR-Code abrufbar.
  • Flexibel einsetzbar – in der Sabbatschule, in Hauskreisen, bei Bibelstunden oder im persönlichen Studium.


Das imWort möchte nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen dazu befähigen, Gottes Wort selbst zu erforschen, im Glauben zu wachsen und Jesus Christus tiefer kennenzulernen.

Erklärvideos findest du hier:


Warum überhaupt imWort?

Durch das Bearbeiten der imWort-Studienhefte kannst du…

… deine Identität als ein christuszentrierter, bibelfundierter und auf die Wiederkunft wartender Christ stärken.

… lernen, wie man die Bibel für sich selbst studiert.

… lernen, eigene Bibelstunden auszuarbeiten.

… anderen zeigen, wie man die Bibel studieren und ein Bibeltagebuch führen kann.

... Bibelthemen aufgrund des selbst erarbeiteten Materials besser verstehen.

… eine lebendige Bibeldiskussion in einer (vorbereiteten) Kleingruppe erleben.

… mehr von dem hören, was die Bibel eigentlich sagt.

… Jesus Christus besser kennen und lieben lernen.

Mit dieser Auflistung soll jedoch in keiner Weise gesagt sein, dass nicht auch mit anderen Hilfsmitteln ähnliche Ergebnisse erzielt werden können. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass das neue Studienheft imWort genau dazu zielgerichtet einen wertvollen Beitrag leisten kann.

Welche Erfahrungen mit imWort gibt es bis jetzt?

Hier findest du ein paar kurze Erfahrungen von verschiedenen Geschwistern aus Österreich.

Inhalt von imWort

Gibt es bei imWort einen Lehrerteil?

Nein. Im Studienheft imWort gibt es jedoch sehr praxisbezogene Fragen, die für das Sabbatschulgespräch gut eingesetzt werden können.

Gibt es imWort auch digital?

Ja – hier auf der SabbatschulWiki findest du kostenlos eine PDF-Version. Wir empfehlen dennoch die gedruckte Version, da das eigentliche Konzept von imWort darauf beruht, selbst am und im Bibeltext mit Papier und Stift zu „arbeiten“, um eine tiefere Lernerfahrung mit dem Wort Gottes machen zu können.

Wird das Studienheft imWort für Gemeindeglieder aller Altersstufen empfohlen?

Wir blicken auf viele Jahre praktischer Erfahrung zurück und können imWort Menschen über verschiedene Alterstufen hinweg empfehlen – von Jugendlichen ab etwa 12 Jahren bis ins hohe Alter. Gerade in einer Zeit, in der Generationen oft getrennte Wege gehen, bietet imWort die Chance, gemeinsam Gottes Wort zu entdecken, voneinander zu lernen und miteinander im Glauben zu wachsen.

Deshalb ermutigen wir Gemeinden, Familien, Hauskreise und Sabbatschulgruppen, imWort generationsübergreifend einzusetzen. So kann das Wirklichkeit werden, was in Maleachi 3,24 beschrieben wird: „das Herz der Väter den Söhnen zuzuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern“. Wenn verschiedene Generationen gemeinsam die Bibel studieren, entstehen wertvolle Begegnungen, gegenseitiges Verständnis und eine tiefere geistliche Verbundenheit.

Das Studienheft imWort verbindet Generationen durch die gemeinsame Entdeckung von Gottes Wort.

Ist das Studienheft imWort in einem Bibelgespräch mit der Weltfeldausgabe kombinierbar?

Ja - imWort orientiert sich am jeweiligen Wochenthema der Weltfeld-Ausgabe, setzt den Schwerpunkt jedoch nicht auf das Thema selbst, sondern konsequent auf den Bibeltext. Dieser bleibt der zentrale Ausgangspunkt für das gemeinsame Studium und die persönliche Vertiefung.

Gleichzeitig ist es problemlos möglich, flexibel zwischen den Formaten zu wechseln: So kann man in einer Woche an einer Weltfeldklasse teilnehmen und in der darauffolgenden Woche eine imWort-Klasse besuchen.

Wird mit diesem neuen denkoffenen Studienansatz von imWort nicht eine kritische Geisteshaltung gefördert?

Es liegt an der Grundhaltung jedes Bibellesers. Natürlich kann es als nachteilig erlebt werden, wenn sehr offene Fragen ohne „korrigierende Antworten“ unter diesen Fragen gegeben werden. Es braucht einen Forschergeist, so wie es Ellen White in dem Büchlein „Ratschläge für die Sabbatschule“ auf Seite 27 formuliert hat:

„Es ist notwendig, dass wir das Wort Gottes gründlich erforschen, damit wir kostbare Wahrheiten entdecken und ans Licht bringen. Wir sollten uns jedoch davor hüten, eine streitsüchtige Geisteshaltung in unseren Sabbatschulgesprächen aufkommen zu lassen. Wenn jemand Punkte anspricht, über die wir geteilter Meinung sein können, sollten alle, die das Wort Gottes zu verstehen suchen, die Gnade Christi widerspiegeln. Man sollte eine ehrliche Untersuchung der Wahrheit nicht scheuen, damit jeder für sich selbst erkennen kann, was Wahrheit ist. Unter den Schülern in der Sabbatschule sollte ein Forschergeist herrschen, damit diejenigen, die alt genug sind, um Beweisen folgen zu können, ermutigt werden, nach neuen Lichtstrahlen zu suchen und alles zu schätzen, was Gott seinem Volk sendet. Gott wird seinem Volk Licht schicken. Es wird jedoch nie sichtbar werden, wenn man das Wort der Wahrheit nicht sorgfältig studiert.“


Von der Generalkonferenz gibt es sehr hilfreiche Prinzipien für das Bibelstudium.

Welche Fragen könnten helfen, bevor in einer Gruppe / Gemeinde mit imWort-Gesprächsgruppen begonnen wird?

Jede Gruppen- und Gemeindesituation ist individuell, weshalb es ausführliche Gespräche im Sabbatschularbeitskreis / im Gemeindeausschuss / in einer GVV braucht. Für diese Gespräche könnten folgende Fragen hilfreich sein:

  • Was wisst ihr bis jetzt über imWort? Welche Erfahrungen habt ihr bislang damit gemacht? Was hat euch gefallen? Welche Fragen sind aufgekommen?
  • Ist es nötig ein Einführungsseminar zu imWort zu machen?
  • Seid ihr bereit euch mit der Studienanleitung imWort auseinanderzusetzen?
  • Wie viele Bibelgesprächsteilnehmer habt ihr in eurer Gruppe / Gemeinde?
  • Wie viele Gesprächsleiter stehen euch zur Verfügung?
  • Gesprächsgruppen:
    • Wie viele Gesprächsgruppen habt ihr momentan?
    • Habt ihr beständige oder wechselnde Gruppen?
    • Existiert eine separate Jugendklasse oder Gästeklasse?
    • Was haltet ihr von der Idee Studiengruppen „generationsübergreifend“ zu organisieren?
    • Welche Vor- und Nachteile haben / hätten unterschiedliche Studienhefte in eurer Gemeinde?

Wichtig ist, dass ihr als Gruppe / Gemeinde darüber nicht ins Streiten kommt und weder Spaltungen noch Parteiungen entstehen. Diese Themen sind zwar nicht die Ursache, aber gerne der Anlass zu schmerzhaften „Glaubenskriegen“ über „Nebensächlichkeiten“. Das Prinzip von Paulus möge uns alle stets motivieren: ELB 1. Korinther 16,14 "Alles bei euch geschehe in Liebe!"

Müssen in Zukunft Bibelgesprächsleiter jede Woche/jedes Viertel für beide Themenhefte vorbereitet sein?

Grundsätzlich sollte es das Anliegen sein, dass die Bibelgesprächsklassen (bisheriges Studienheft und das imWort) mit eingeteilten Gesprächsleitern versorgt sind. Durch verschiedenste Gründe (Bsp. Krankheit u. v. m.) kann es natürlich zu kurzfristigen Ausfällen kommen. Hierbei sei gesagt: Bei imWort gibt es einen Hauptbibeltext, auf den die gesamte Studienwoche fokussiert ist. Es ist demnach für einen Gesprächsleiter leichter, „unvorbereitet“ solch einen Austausch zu gestalten, als umgekehrt z. B. eine Weltfeld-Studienwoche unvorbereitet zu übernehmen, da es hier meist viele unterschiedliche Bibelstellen gibt, die sich um ein Hauptthema drehen.

Führt das neue Studienheft imWort nicht zu einer weiteren Fragmentierung der Gemeinde?

Wir sind davon überzeugt, wenn Menschen sich auf Gottes Wort tief einlassen, dass dies zu mehr Einheit, christlichen Zusammenhalt und Missionsbegeisterung führt. Wer sein Herz für Gottes Heiligen Geist öffnet, wird sich nicht über die Frage streiten, welches Studienheft das "bessere" ist, sondern wird sich stets Gedanken darüber machen, wie er Gottes Wort in seinem Leben noch mehr Raum geben kann. Gleichzeitig sind wir uns dessen bewusst, dass es durch das neue Studienheft imWort organisatorisch zu Herausforderungen kommen kann, die jedoch im Geiste Jesu lösbar sein sollten.