3/2026 Lektion 08

Aus SabbatschulWiki

I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  1. Dankbarkeit & Gebet
    1. Wofür seid ihr in den vergangenen Tagen dankbar?
    2. Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
    3. Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  2. Inspiration & persönliche Entwicklung
    1. Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
    2. Was in eurem Leben inspiriert euch im Moment?
    3. In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  3. Erfahrungen & Geschichten teilen
    1. Wenn ihr eine interessante Erfahrung gemacht habt, teilt sie bitte mit uns.
    2. Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?
  4. Beziehungen & Nächstenliebe
    1. Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
    2. Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben?
    3. Wie können wir diese Prinzipien in unserer Beziehung zu Gott umsetzen?
  5. Glaube & geistliches Leben
    1. Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
    2. Was inspiriert euch momentan in eurem Glaubensleben?
  6. Herausforderungen, Druck & Umgang damit
    1. Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
    2. Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
    3. Wenn ihr auf die Herausforderungen der vergangenen Tage zurückblickt: Wo wünscht ihr euch Unterstützung?
  7. Veränderung & Mission
    1. Wenn ihr eine Sache in der Welt verändern könntet, was wäre das?
    2. Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
    3. Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

II: Wir studieren die Bibel

  • Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
  • Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
  • Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
  • Fragen, die zur Weitergabe des gelernten anregen

Startfragen

  • Wenn du an den Tod denkst – wie geht es dir dabei?
    • Welches Gefühl stellt sich dabei bei dir ein?
    • Was denkt ihr: wie sehr prägt dieses Gefühl unsere Gesellschaft heute?
  • Oft hört man, dass der Tod zum Leben dazugehört.
    • Was denkst du darüber?
  • Die Menschen zur Zeit des Paulus wussten, was der Tod mit dem menschlichen Körper macht. Sie konnten sich eine Auferstehung der Toten nicht wirklich vorstellen.
    • Was denkt ihr: Woran könnte es liegen, dass sich Menschen schwer damit tun, an eine körperliche Auferstehung zu glauben?

1Kor 15,1-7: Das Fundament

  • Worum geht es Paulus hier?
  • Paulus listet hier auf – vielleicht sogar ohne Anspruch auf Vollständigkeit – wer Jesus nach der Auferstehung gesehen hat.
    • Warum macht er das? Warum war ihm dieser geradezu juristische „Beweis“ durch Zeugen wichtig?

1Kor 15,8-10: Selbstzeugnis von Paulus

  • Paulus bezeichnet sich als „unzeitige Geburt“ – was meint er damit?
    • „Geringsten der Apostel“ … Warum wählt er hier solche Worte für sich selbst, wenn er doch eigentlich seine Autorität als Augenzeuge untermauern will?
  • Paulus verschweigt seine dunkle Vergangenheit nicht – die brutale Verfolgung der Gemeinde – sondern spricht sie hier ganz offen an.
    • Warum ist es so kraftvoll, wenn Menschen ihre eigenen Brüche und Fehler nicht unter den Teppich kehren?
  • V10: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin“
    • In unserer heutigen Gesellschaft definieren wir uns oft über Leistung, Kontostand, Aussehen oder unseren Beruf.
    • Wie sieht im Gegensatz dazu eine Identität aus, die sich einzig und allein auf „Gnade“ gründet?
    • Was würde sich ganz konkret an unserem Selbstwertgefühl oder an unserem Umgang mit Stress ändern, wenn wir uns diesen Satz jeden Morgen vor dem Spiegel verinnerlichen würden?

1Kor 15,12-19: Was wäre, wenn nicht?

  • Was verlieren wir, wenn Christus nicht auferstanden ist?
  • Ohne Auferstehung ist der Glaube inhaltslos, nutzlos.
    • Warum reicht es nicht aus, Jesus einfach „nur“ als einen genialen moralischen Lehrer oder ein gutes Vorbild zu sehen?
    • Warum bzw. wozu auch das Wunder der Auferstehung?
  • In V17 heißt es, ohne die Auferstehung „seid ihr noch in euren Sünden“. Was genau hat das leere Grab mit der Vergebung meiner Sünden zu tun?
    • Warum reicht das Kreuz (der Tod Jesu) allein nicht aus?
    • Vgl. Römer 4,25…
  • Stell dir vor, du sitzt mit einem Kollegen oder einer Freundin zusammen, die völlig ohne christliche Religion aufgewachsen ist.
    • Wie würdest du ihr die Relevanz der Auferstehung in eigenen Worten, ohne fromme Floskeln, erklären?

1Kor 15,20.23.32: Christus, der Erstling

  • V20.23: Was ist damit gemeint, dass Christus der „Erstling“ ist?
  • V32: Paulus zieht einen radikalen Schluss: Wenn es keine Auferstehung gibt, dann „lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!“
    • Wenn der Glaube an eine Ewigkeit wegfällt, wie verändert das unsere Ethik und unsere Prioritäten im Hier und Jetzt?

1Kor 15,35-49: Ein neuer Körper

  • V35: hier erwähnt Paulus den Einwand.
    • Um die Auferstehung zu erklären, nutzt Paulus das Bild vom Samenkorn, das sterben muss, um eine Pflanze zu werden.
    • Was lehrt uns dieses Wunder der Natur über die Auferstehung?
  • Wir kennen in unserer Realität Verfall, Krankheit und Einschränkungen. Paulus spricht davon, dass unser Körper verwandelt wird.
    • Wie verändert dieser Gedanke euren Umgang mit Schmerz, Altern oder Krankheit heute?

1Kor 15,50-58: der endgültige Sieg

  • V54: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
    • Wie können wir diesen triumphierenden Satz ernst nehmen, wenn wir gleichzeitig am Grab eines geliebten Menschen stehen und trauern?
    • Schließt sich das aus?
  • Für diejenigen, die sterben, ist der nächste bewusste Moment die Wiederkunft Jesu.
    • Wie hilft uns dieses Verständnis vom Tod als „Schlaf“, mit dem Gefühl umzugehen, dass sich Jesu Wiederkunft scheinbar verzögert?

Anwendungsfragen:

  • Wie können wir, rund 2000 Jahre nach diesem Ereignis, heute noch „Zeugen“ seiner Auferstehung sein?
    • Wie sieht dieses Zeugnis in unserem Alltag konkret aus?
  • Das Thema der Lektion heißt „Die Kraft der Auferstehung Christi“.
    • Wie sieht diese „Kraft“ an einem ganz normalen, vielleicht stressigen Dienstagvormittag aus? Wie greife ich darauf zu?
  • Was nehmt ihr euch aus 1. Kor 15 mit?
  • Wir haben heute viel darüber gesprochen, dass ohne das leere Grab alles umsonst wäre.
    • Paulus war sich da sehr sicher.
    • Meine Frage an dich, der du gerade zuhörst oder zusiehst, ist:
      • Was wäre dein Leben ohne diese Hoffnung?
    • Und noch wichtiger: Wie verändert die historische Tatsache, dass Jesus den Tod besiegt hat, deine Entscheidungen, deine Ängste und deine Prioritäten für den morgigen Tag?