3/2026 Lektion 08
Aus SabbatschulWiki
I: Gemeinschaft + Aktivitäten
Gemeinschaft
- Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
- Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
- Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
- Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
- Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
- Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
- Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
- Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
- Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
- Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
- Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
- Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
- In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
- Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!
Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.
II: Wir studieren die Bibel
- Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
- Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
- Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
- Fragen, die zur Weitergabe des gelernten anregen
Startfragen
- Wenn du an den Tod denkst – wie geht es dir dabei?
- Welches Gefühl stellt sich dabei bei dir ein?
- Was denkt ihr: wie sehr prägt dieses Gefühl unsere Gesellschaft heute?
- Oft hört man, dass der Tod zum Leben dazugehört.
- Was denkst du darüber?
- Die Menschen zur Zeit des Paulus wussten, was der Tod mit dem menschlichen Körper macht. Sie konnten sich eine Auferstehung der Toten nicht wirklich vorstellen.
- Was denkt ihr: Woran könnte es liegen, dass sich Menschen schwer damit tun, an eine körperliche Auferstehung zu glauben?
1Kor 15,1-7: Das Fundament
- Worum geht es Paulus hier?
- Paulus listet hier auf – vielleicht sogar ohne Anspruch auf Vollständigkeit – wer Jesus nach der Auferstehung gesehen hat.
- Warum macht er das? Warum war ihm dieser geradezu juristische „Beweis“ durch Zeugen wichtig?
1Kor 15,8-10: Selbstzeugnis von Paulus
- Paulus bezeichnet sich als „unzeitige Geburt“ – was meint er damit?
- „Geringsten der Apostel“ … Warum wählt er hier solche Worte für sich selbst, wenn er doch eigentlich seine Autorität als Augenzeuge untermauern will?
- Paulus verschweigt seine dunkle Vergangenheit nicht – die brutale Verfolgung der Gemeinde – sondern spricht sie hier ganz offen an.
- Warum ist es so kraftvoll, wenn Menschen ihre eigenen Brüche und Fehler nicht unter den Teppich kehren?
- V10: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin“
- In unserer heutigen Gesellschaft definieren wir uns oft über Leistung, Kontostand, Aussehen oder unseren Beruf.
- Wie sieht im Gegensatz dazu eine Identität aus, die sich einzig und allein auf „Gnade“ gründet?
- Was würde sich ganz konkret an unserem Selbstwertgefühl oder an unserem Umgang mit Stress ändern, wenn wir uns diesen Satz jeden Morgen vor dem Spiegel verinnerlichen würden?
1Kor 15,12-19: Was wäre, wenn nicht?
- Was verlieren wir, wenn Christus nicht auferstanden ist?
- Ohne Auferstehung ist der Glaube inhaltslos, nutzlos.
- Warum reicht es nicht aus, Jesus einfach „nur“ als einen genialen moralischen Lehrer oder ein gutes Vorbild zu sehen?
- Warum bzw. wozu auch das Wunder der Auferstehung?
- In V17 heißt es, ohne die Auferstehung „seid ihr noch in euren Sünden“. Was genau hat das leere Grab mit der Vergebung meiner Sünden zu tun?
- Warum reicht das Kreuz (der Tod Jesu) allein nicht aus?
- Vgl. Römer 4,25…
- Stell dir vor, du sitzt mit einem Kollegen oder einer Freundin zusammen, die völlig ohne christliche Religion aufgewachsen ist.
- Wie würdest du ihr die Relevanz der Auferstehung in eigenen Worten, ohne fromme Floskeln, erklären?
1Kor 15,20.23.32: Christus, der Erstling
- V20.23: Was ist damit gemeint, dass Christus der „Erstling“ ist?
- V32: Paulus zieht einen radikalen Schluss: Wenn es keine Auferstehung gibt, dann „lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!“
- Wenn der Glaube an eine Ewigkeit wegfällt, wie verändert das unsere Ethik und unsere Prioritäten im Hier und Jetzt?
1Kor 15,35-49: Ein neuer Körper
- V35: hier erwähnt Paulus den Einwand.
- Um die Auferstehung zu erklären, nutzt Paulus das Bild vom Samenkorn, das sterben muss, um eine Pflanze zu werden.
- Was lehrt uns dieses Wunder der Natur über die Auferstehung?
- Wir kennen in unserer Realität Verfall, Krankheit und Einschränkungen. Paulus spricht davon, dass unser Körper verwandelt wird.
- Wie verändert dieser Gedanke euren Umgang mit Schmerz, Altern oder Krankheit heute?
1Kor 15,50-58: der endgültige Sieg
- V54: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“
- Wie können wir diesen triumphierenden Satz ernst nehmen, wenn wir gleichzeitig am Grab eines geliebten Menschen stehen und trauern?
- Schließt sich das aus?
- Für diejenigen, die sterben, ist der nächste bewusste Moment die Wiederkunft Jesu.
- Wie hilft uns dieses Verständnis vom Tod als „Schlaf“, mit dem Gefühl umzugehen, dass sich Jesu Wiederkunft scheinbar verzögert?
Anwendungsfragen:
- Wie können wir, rund 2000 Jahre nach diesem Ereignis, heute noch „Zeugen“ seiner Auferstehung sein?
- Wie sieht dieses Zeugnis in unserem Alltag konkret aus?
- Das Thema der Lektion heißt „Die Kraft der Auferstehung Christi“.
- Wie sieht diese „Kraft“ an einem ganz normalen, vielleicht stressigen Dienstagvormittag aus? Wie greife ich darauf zu?
- Was nehmt ihr euch aus 1. Kor 15 mit?
- Wir haben heute viel darüber gesprochen, dass ohne das leere Grab alles umsonst wäre.
- Paulus war sich da sehr sicher.
- Meine Frage an dich, der du gerade zuhörst oder zusiehst, ist:
- Was wäre dein Leben ohne diese Hoffnung?
- Und noch wichtiger: Wie verändert die historische Tatsache, dass Jesus den Tod besiegt hat, deine Entscheidungen, deine Ängste und deine Prioritäten für den morgigen Tag?
