3/2026 Lektion 04
Aus SabbatschulWiki
I: Gemeinschaft + Aktivitäten
Gemeinschaft
- Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
- Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
- Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
- Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
- Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
- Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
- Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
- Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
- Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
- Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
- Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
- Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
- In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
- Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!
Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.
II: Wir studieren die Bibel
- Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
- Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
- Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
- Fragen, die zur Weitergabe des gelernten anregen
Startfragen
- Die Lektion beginnt mit einem Vergleich: unser Gehirn ist wie ein Schwamm, der unbewusst vieles aus unserem Umfeld aufsaugt.
- Was denkt ihr über dieses Bild?
- Was würdet ihr sagen: Welche Bereiche im Alltag können das Denken am stärksten beeinflussen? (Filme, Social Media, etc.)
- Habt ihr schonmal erlebt, dass sich eine christliche Ansicht im Laufe der Jahre durch gesellschaftlichen Einfluss verändert hat?
- Was denkt ihr darüber?
Kluft zw. Glauben und Praxis
- 1Kor 5,1-8: Welche skandalöse Situation beschreibt Paulus – warum ist sie so verstörend?
- Paulus ist schockiert darüber, dass die Gemeinde in Korinth den Inzest-Fall nicht nur toleriert, sondern sogar eine Art „Stolz“ oder Arroganz an den Tag legt.
- Wie konnte es eurer Meinung nach zu dieser Blindheit kommen?
- Wo stehen wir heute in der Gefahr, klare biblische Anweisungen im Namen von „Liebe“, „Akzeptanz“ oder „Toleranz“ aufzuweichen?
- Gott hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder (EGW).
- Wie können wir als Christen den schmalen Grat finden zwischen „Sünder bedingungslos lieben“ und „Sünde in der Gemeinde klar benennen“?
Umgang mit Skandalen
- 1Kor 5,9-13: Wie sollten die Korinther mit der Situation umgehen?
- Paulus wählt drastische Worte („verstoßen“, „dem Satan übergeben“). Was Paulus hier sagt, klingt fast schon wie Exorzismus.
- Wie passt das mit Liebe zusammen?
- Was wäre das Ziel dieser korrigierenden Seelsorge?
- Wie würde so ein Vorgehen in einer heutigen Gemeinde praktisch und in Liebe aussehen?
- Warum war es für Paulus so wichtig, dass die Gläubigen sich sogar räumlich/sozial von dem betroffenen Gemeindemitglied distanzieren (z. B. nicht gemeinsam essen)?
- Welcher Schutzgedanke für die restliche Gemeinde steckt dahinter?
Die Identität der Gemeinde schützen
- 1Kor 6,1-8: Worum geht es Paulus?
- Was möchte der den Korinthern beibringen?
- Paulus kritisiert scharf, dass Gemeindemitglieder ihre internen Konflikte (Rechtsstreitigkeiten) vor weltliche Gerichte bringen.
- Warum ist es für unsere christliche Identität so schädlich, „schmutzige Wäsche“ öffentlich zu waschen?
- Wie gehen wir in unseren Gemeinden heute mit tiefen Konflikten oder Unrecht zwischen Geschwistern um?
- Welche biblischen Wege zur Klärung gibt es?
- Paulus fragt provokant: "Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?" (1. Kor 6,7).
- Wie können wir diese Haltung im heutigen, leistungsorientierten Alltag leben, wo jeder auf sein Recht pocht?
Mittel gegen sexuelle Unmoral
- Jetzt kommt Paulus nochmal auf sexuelle Unmoral zurück:
- 1Kor 5,10-11 + 1Kor 6,9-10 sog. „Lasterkataloge“
- Warum führt Paulus hier sexuelle Sünden zusammen mit Götzendienst, Diebstahl, Habgier, etc.?
- 1Kor 6,11-18: Wie rechtfertigten die Korinther ihr Verhalten?
- Die Korinther rechtfertigten ihr Verhalten scheinbar mit dem Argument: „Alles ist mir erlaubt, das Evangelium macht mich frei“.
- Wo begegnet uns dieses Missverständnis von christlicher Freiheit heute?
- Paulus setzt dem entgegen: „Wir wurden von der Sünde befreit, nicht 'frei', sie zu begehen“.
- Was ist für euch persönlich der Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Freiheit?
- „Wie der Magen für das Essen geschaffen sei, so sei der Körper für die Sexualität“ war offenbar ein gängiges Argument in Korinth.
- Wie wehrt sich Paulus dagegen?
- Wie wertet er den menschlichen Körper auf?
- 1Thess 4,1-8: Gottes Wille = unsere Heiligung
- Was ist Unzucht?
- Warum sollen wir diese Sünde lassen?
Ehe und Unverheiratetsein
- 1Kor 6,19: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist...?“
- Was löst dieses Bild in euch aus?
- Empfindet ihr es eher als Einschränkung oder als große Ehre?
- Wenn wir uns wirklich bewusst machen, dass wir „teuer erkauft“ sind und Gott gehören, wie verändert das ganz konkret unsere Entscheidungen am neuen Tag?
- (Z. B. im Umgang mit unserem Körper, mit Stress, mit Medienkonsum oder unserer Sexualität?) Ellen White beschreibt, dass sogar übermäßiges Essen oder Trinken die körperlichen und geistlichen Funktionen schwächen kann. Wie bewerten wir den Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil (Ernährung, Schlaf, Medien) und unserer geistlichen Sensibilität?
- 1Kor 7,1-9: Lektionen über Sexualität / Reinheit
- Wird aus Zeitknappheit nicht mehr besprochen, oder?
Abschlussfragen
- Wenn wir 1. Korinther 5 und 6 zusammenfassen: Was ist der wichtigste Gedanke, den Gott uns für die kommende Woche mitgeben möchte?
- In welchen konkreten Lebensbereichen müssen wir als Einzelne bewusster darauf achten, uns von Gott heiligen zu lassen, statt uns der Gesellschaft anzupassen?
- Wenn dein Gehirn wie ein Schwamm funktioniert, gibt es da vielleicht Ansichten, Weltanschauungen oder Verhaltensweisen, auf die du vielleicht stolz bist, weil sie modern sind, aber eigentlich entsprechen sie nicht dem Willen Gottes?
