3/2026 Lektion 01
I: Gemeinschaft + Aktivitäten
Gemeinschaft
- Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
- Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
- Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
- Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
- Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
- Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
- Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
- Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
- Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
- Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
- Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
- Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
- In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
- Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!
Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.
II: Wir studieren die Bibel
Startfrage(n)
- Wenn du die Möglichkeit hättest, einen Zeitsprung zu machen und eine neutestamentliche Gemeinde zu besuchen: welche wäre das? Warum?
- Was verbindest du mit der Gemeinde Korinth bzw. den Korintherbriefen?
Sonntag: Paulus, ein von Gott berufener Apostel Jesu
1. Korinther 1,1; Römer 1,1; Galater 1,1.15
- Woher konnte sich Paulus seiner Berufung so sicher sein?
- Wie kannst du dir deiner Berufung sicher sein? Wie hast du sie erkannt? Woran erkennt man (ganz allgemein), welche Gaben und Berufung man hat?
- Galater 1,15: Beruft Gott stets schon Mutterleib an? Kann sich das schon in der Kindheit bemerkbar machen?
- Paulus ist Jesus ganz persönlich begegnet. Wie kann eine solche Begegnung heute aussehen – wenn er uns nicht gerade in einem hellen Licht mit hörbarer Stimme auf einem Reiseweg (vgl. Apostelgeschichte 9,3-5) erscheint?
- Was meinst du, weshalb Jesus heute selten so deutlich zu Menschen spricht, wie damals zu Paulus?
Montag: Von Athen nach Korinth
Apostelgeschichte 17,16-21
- Warum ist Paulus bestürzt über die Götzen, wo er doch schon so lange in dieser Kultur lebte und arbeitete? Welche Götzen gibt es in heutigen Städten?
- Paulus ging auf den Marktplatz. Warum gerade dorthin? Was wäre der Marktplatz einer heutigen Stadt?
- Die Athener geben Paulus eine bessere Bühne als den Marktplatz. Welche Plätze könnten heute besser als der Marktplatz sein? Wie können wir dort hingelangen?
- Was macht die Verkündigung des Evangeliums in unseren Städten und Gemeinden heute so schwierig? Wie können wir das Evangelium an diesen schwierigen Orten erfolgreich weitergeben?
- Es ist nicht leicht, vor den intellektuellen, politischen und religiösen Größen der Gesellschaft zu sprechen und sie von etwas ganz Neuem zu überzeugen. Wie können wir uns gut auf solche Situationen vorbereiten? Wie weit darf unsere Vorbereitung gehen (Lk. 12,11-12)?
- Nach der Erfahrung von Paulus in Athen mit diesen Heiden und Philosophen schrieb er an die Korinther: „Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten“ (1 Kor 2,2). Welche Lehre können wir daraus ziehen, dass Christus im Mittelpunkt unserer Botschaft stehen muss, unabhängig davon, wem wir predigen? Es gibt so viele andere biblische Themen – wie können wir diese predigen, ohne dass Jesus aus dem Zentrum gerät?
Dienstag: Die Stadt Korinth & Donnerstag: Die Briefe von Paulus an die Korinther
Apostelgeschichte 18,1-3; 1. Korinther 5,9-11; 8,4
- Von welchen moralischen Problemen hören wir in diesen Texten?
- Die frühen Christen waren durch die götzendienerische, zügellose Gesellschaft herausgefordert. Welche Herausforderungen in der heutigen Kultur machen uns das Leben schwer? Wie können wir sie überwinden?
- Wie groß ist der moralische Unterschied zwischen Korinth und unseren heutigen Städten, wenn überhaupt?
Lektion, S. 15: In 1. Korinther 1 bis 6 geht Paulus auf die Probleme ein, die Chloë geschildert hatte. Zu den Problemen gehören interne Streitigkeiten, sexuelle Unmoral, Gerichtsverfahren und Prostitution. Paulus erhielt zudem einen Brief mit konkreten Fragen (1 Kor 7,1). Seine Antwort füllt den Raum ab Kapitel 7. Die Fragen bezogen sich auf Ehe, Scheidung, Zölibat, Götzenopfer, Verhalten im Gottesdienst, den Gebrauch geistlicher Gaben und ein falsches Verständnis der Auferstehung. Die Gemeinde von Korinth war sehr problembeladen und unreif. Vielleicht hat deine Ortsgemeinde viele Probleme. Doch die Gemeinde in Korinth war wahrscheinlich noch schlimmer.
- Macht dich diese Feststellung, dass es schon immer große Probleme in der christlichen Gemeinde gab, eher hoffnungslos oder hoffnungsvoll? Begründe!
- (Ohne dass wir den Korintherbrief schon studiert hätten – ) Welche Art des Umgangs mit diesen Problemen erkennst du bei Paulus? [Deutliche Mahnungen, klare theologische Wegweisung, ausführliche/geduldige Aufarbeitung etc.]
Mittwoch: „Viele in dieser Stadt!“
Apostelgeschichte 18,4-10
- Wie wirkt dieser Bericht über Paulus‘ Missionstätigkeit auf dich? Was fällt dir auf, was spricht dich an, was wirft Fragen auf?
- Der Weg, den Paulus weg von den Juden und hin zu den Heiden ging, war nicht länger als bis zum nächsten Haus (Verse 6-7: Synagoge à Nachbarhaus). Wie weit entfernst du dich bei Fehlschlägen? Wie nah bleibst du an denen, die (anfangs) nicht hören wollen?
- Verse 9-10: Was sagen dir diese Verse über den Umgang mit Entmutigung? Wo hast du schon erlebt, dass Gott die Mut zugesprochen hat? Wie kann das passieren, wenn er nicht gerade durch einen Traum oder eine Vision zu dir spricht?
