2/2026 Lektion 11

Aus SabbatschulWiki

I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  • Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
  • Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
  • Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
  • Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
  • Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
  • Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
  • Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
  • Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
  • Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
  • Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
  • Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  • Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
  • In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  • Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

II: Wir studieren die Bibel

Einstieg
  • Was wirft dich normalerweise mehr aus der Bahn: äußere Probleme – oder wenn du das Gefühl hast, Gott schweigt?
  • Wenn Rückschläge kommen: Was wird bei dir zuerst angegriffen – deine Hoffnung, dein Vertrauen oder dein Gottesbild?
Die Stürme des Lebens (So) | Markus 4,35–41.
  • Warum ist es so irritierend, dass Jesus mitten im Sturm schläft?
  • Die Jünger fragen: „Kümmert es dich nicht?“ Warum ist das oft eine so typische Frage in Krisen? Was sagt die Reaktion der Jünger über ihr Bild von Jesus aus?
  • Wie kommen die Jünger von einem "Kümmert es dich nicht?" zu einem ehrfürchtigen "Wer ist dieser?"
  • Persönlich: Wie reagierst du normalerweise, wenn in deinem Leben „Sturm“ aufkommt: eher mit Aktionismus, Rückzug oder Zweifel?
  • Gab es eine Situation, in der du im Rückblick gemerkt hast: Gott war da, auch wenn es sich im Moment ganz anders angefühlt hat?
Geheilt werden (Mo) | Markus 5,21–36.
  • Markus wendet in seinem Evangelium gerne die "Sandwich-Technik": Er erzählt eine Geschichte, unterbricht diese mit einer anderen, bevor er die erste wieder fortsetzt. Damit beabsichtigt er, dass wir die beiden Geschichten miteinander vergleichen und im Vergleich daraus lernen. Markus 5,21-43 ist ein Beispiel dieser Sandwich-Technik.
  • Welche Parallelen und Unterschiede der beiden Situationen fallen euch auf? (Zum Beispiel: Not, Ort, Art der Krankheit [chronisch, akut], Kontaktversuche, Begegnung [heimlich. offen], Status, 12 Jahre, Tochter, Glaube, Fürbitter).
  • Warum ist es bedeutsam, dass Jesus die blutflüssige Frau nicht einfach still heilt, sondern sie wahrnimmt und anspricht?
  • Persönlich: Heutzutage kann ein Mensch nicht Jesu Gewand berühren - Wie kann ein Mensch, der sich erschöpft, enttäuscht oder fast ohne Hoffnung fühlt, trotzdem auf der Suche nach Jesus bleiben?
Hiob (Di) | Hiob 19,23–27; 23,8–12.
  • Was beeindruckt dich an Hiobs Haltung am meisten: dass er klagt, dass er durchhält, dass er trotzdem an Gott festhält oder ...?
  • Persönlich: Hiob versteht nicht, was passiert, bleibt Gott aber treu. Welchen Tipp habt ihr, um in dunklen Zeiten, in denen es keine schnelle Antwort gibt, im Glauben treu zu bleiben, selbst wenn man Gottes Handeln gerade nicht versteht?
Die Straße nach Emmaus (Mi) | Lukas 24,13–27.
  • Warum konnten die beiden Jünger Jesus zunächst nicht erkennen – obwohl er direkt neben ihnen ging?
  • Was ist der Unterschied zwischen der Sicht der Jünger auf die Ereignisse und der Sicht Jesu?
  • Persönlich: Wo habt ihr in eurem Leben im Nachhinein erkannt, dass Gott viel näher war, als ihr in der Situation dachtet?
Reflektion: Im Leiden leben, Jesus sehen (Do) | Römer 5,3-5; 8,28.
  • Warum reagieren Menschen so unterschiedlich darauf, wenn sie Leid trifft? Warum neigen einige eher dazu, Gott zu suchen, während andere sich innerlich von ihm zurückziehen?
  • Was haltet ihr von folgenden Aussagen (einzeln stellen oder aussuchen):
    • „Man leidet nie nur unter der Sache, unter der man leidet, sondern es geht auch immer darum, WIE man diese Sache erleidet.“
    • „Dein Leiden wird mehr von dem bestimmt, was in deinem Herzen ist, als von dem, was in deinem Körper oder in der Welt um dich herum ist.“
    • Schmerz ist das “Geschenk, das niemand will“ (Philip Yancey).
  • Wie verbindet Römer 5,3–5 Leid mit Hoffnung – und wie passt das zu der Geschichte der biblischen Personen, die wir besprochen haben (blutflüssige Frau, Jairus, Hiob, Emmaus-Jünger)? Was gibt euch Hoffnung, wenn ihr auf etwas schaut, das schwer oder ungelöst ist?
  • Wie können Römer 8,18 und 8,28 helfen, Rückschläge nicht zu romantisieren und trotzdem hoffnungsvoll zu bleiben? Wie hilft Römer 8,28 in der Frage des Leidens? Welche Gefahr steckt in Römer 8,28?
  • Wenn du Jesus in deiner Situation deutlicher sehen könntest: Was würde das an der Situation verändern?
Abschlussrunde
  • Was nimmst du heute für deine nächste schwierige Phase mit – eher einen Gedanken, ein Bibelwort oder eine neue Perspektive auf Gott?
  • Wie könnte dein nächster Rückschlag nicht nur ein Problem sein, sondern auch ein Ort, an dem deine Beziehung zu Gott tiefer wird?