1/2026 Lektion 02

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I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  • Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
  • Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
  • Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
  • Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
  • Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
  • Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
  • Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
  • Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
  • Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
  • Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
  • Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  • Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
  • In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  • Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

II: Wir studieren die Bibel

Startfragen

  • Wofür habt ihr in letzter Zeit im Alltag bewusst oder unbewusst Dank empfunden?
  • Gab es in den letzten Tagen oder Wochen eine Situation, in der ihr euch jemanden oder etwas gewünscht habt, das euch geholfen oder Mut gegeben hätte?
  • Wenn ihr an einen Tag oder eine vergangene Woche zurückdenkt: Welche Momente haben euch besonders Kraft oder Freude gegeben? Warum eigentlich?
  • Zitat: "Dankbarkeit verwandelt das, was wir haben, in genug." – Aesop --> Wie können wir als Gruppe im Alltag bewusst darauf achten, dankbar zu sein und kleine Alltagsmomente als Geschenk wahrzunehmen?

Gemeinschaft im Evangelium

Philipper 1,3–8

Zitat: "Alleine kann man wenig tun, gemeinsam aber vieles erreichen." – Helen Keller

  • Wie können wir als Gemeinde gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gemeinschaft am Evangelium wächst und wir einander in schwierigen Zeiten tragen?

Fragen zum Text

  • Was bedeutet der Begriff „Gemeinschaft“ (griech. koinonia) im Kontext der Beziehung zwischen Paulus und den Philippern?
  • Welche Hinweise gibt der Text darauf, wie tief Paulus mit der Gemeinde innerlich verbunden ist?

Fragen zur Anwendung

  • Wie kannst du anderen Gemeindegliedern gegenüber mehr Wertschätzung zeigen, auch wenn ihr räumlich getrennt seid?
  • Paulus trug die Gemeinde „im Herzen“ – wen trägst du derzeit besonders im Gebet vor Gott?
  • Wie können wir als Gemeinde heute konkret „Gemeinschaft am Evangelium“ leben, auch über Distanz oder unterschiedliche Lebenssituationen hinweg?

Gebetsanliegen von Paulus

Philipper 1,9–11

Zitat: "Gebet ist nicht die Bitte, sondern die Ausrichtung des Herzens." – Johannes Calvin

  • Wie können wir als Gruppe in unseren Gebeten dafür sorgen, dass unsere Liebe wächst und zugleich mit Erkenntnis und Einsicht verbunden bleibt?

Fragen zum Text

  • Um welche spezifischen Eigenschaften bittet Paulus für die Gemeinde?
  • Was bedeutet es, „aufrichtig“ und „ohne Anstoß“ zu sein im Licht dieses Textes?

Fragen zur Anwendung

  • Wie unterscheidet sich ein Gebet, das auf das geistliche Wachstum der Gemeinde ausgerichtet ist, von rein selbstbezogenen Gebeten?
  • Was können wir konkret tun, damit unsere Liebe „immer noch reicher“ wird und zugleich mit Erkenntnis und Einsicht verbunden bleibt?
  • Woran merken wir als Gruppe, dass unsere Liebe wächst und zugleich reifer und urteilsfähiger wird?

Angewandtes geistliches Urteilsvermögen

Philipper 1,12–18

Zitat: "Schwierigkeiten bereiten oft den Boden für etwas Größeres." – C.S. Lewis

  • Wie können wir als Gruppe lernen, Herausforderungen gemeinsam aus der Perspektive des Evangeliums zu deuten und daraus Kraft zu ziehen?

Fragen zum Text

  • Wie gelingt es Paulus, seine Gefangenschaft als förderlich für das Evangelium zu verstehen?
  • Welche unterschiedlichen Motive hatten die Menschen, die während Paulus’ Haft Christus verkündigten?

Fragen zur Anwendung

  • Wie geht ihr damit um, wenn eure Pläne durch äußere Umstände wie Krankheit, Einschränkungen oder Krisen durchkreuzt werden?
  • Könnt ihr eine Situation in eurem Leben nennen, die herausfordernd war, aber letztlich zur Förderung des Evangeliums beigetragen hat?
  • Wie können wir lernen, Herausforderungen gemeinsam aus der Perspektive des Evangeliums zu deuten und nicht nur aus unserer eigenen?

Die Früchte des Evangeliums

Kolosser 1,3–8

Zitat: "Die Frucht, die aus Geduld und Ausdauer wächst, ist die wertvollste." – Mahatma Gandhi

  • Wo sehen wir als Gemeinschaft heute konkrete Anzeichen dafür, dass unser Leben und unser Wirken Frucht bringt und das Evangelium unter uns wächst?

Fragen zum Text

  • Welche drei christlichen Grundtugenden nennt Paulus als Grund für seinen Dank?
  • Warum bezeichnet Paulus das Evangelium als „Wort der Wahrheit“, das Frucht bringt und wächst?

Fragen zur Anwendung

  • Was bedeutet die „Hoffnung, die im Himmel für uns bereitliegt“, für deinen Alltag in einer gefallenen Welt?
  • Wo erlebst du heute – persönlich, in deiner Umgebung oder weltweit –, dass das Evangelium Frucht bringt?
  • Wo sehen wir als Gemeinschaft konkrete Anzeichen dafür, dass das Evangelium unter uns wächst und Frucht trägt?

Gebetskraft

Kolosser 1,9–12

Zitat: "Das Gebet ist das größte aller göttlichen Geschenke, denn es verbindet uns direkt mit Gott." – Martin Luther

  • Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, damit unser Gebet und unser Leben „dem Herrn würdig“ wird?

Fragen zum Text

  • Was erbittet Paulus konkret für die Gemeinde, damit sie Gottes Willen erkennen und danach leben kann?
  • Was bedeutet es laut diesem Text, „des Herrn würdig“ zu leben?

Fragen zur Anwendung

  • Wenn euch jemand fragt, woran ihr Gottes Führung in eurem Leben erkennt, was würdet ihr antworten?
  • Seid ihr bereit, Gott eure Zukunft planen zu lassen, statt an eigenen, „glänzenden“ Vorstellungen festzuhalten?
  • Wie können wir uns gegenseitig helfen, ein Leben zu führen, das Gott ehrt und ihm Freude macht?

Abschluss

Paulus zeigt, dass christliche Gemeinschaft nicht von äußeren Umständen, Nähe oder Leistung lebt, sondern vom Evangelium selbst. Aus Dankbarkeit, Fürbitte und Hoffnung wächst eine Gemeinschaft, die auch durch Herausforderungen hindurch Frucht bringt. Ziel ist es, einander im Herzen zu tragen, füreinander zu beten und das eigene Leben immer neu auf Christus auszurichten.