4/2023 Lektion 04
Gottes Mission weitergeben
I: Gemeinschaft + Aktivitäten
Gemeinschaft
- Dankbarkeit & Gebet
- Wofür seid ihr in den vergangenen Tagen dankbar?
- Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
- Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
- Inspiration & persönliche Entwicklung
- Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
- Was in eurem Leben inspiriert euch im Moment?
- In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
- Erfahrungen & Geschichten teilen
- Wenn ihr eine interessante Erfahrung gemacht habt, teilt sie bitte mit uns.
- Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?
- Beziehungen & Nächstenliebe
- Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
- Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben?
- Wie können wir diese Prinzipien in unserer Beziehung zu Gott umsetzen?
- Glaube & geistliches Leben
- Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
- Was inspiriert euch momentan in eurem Glaubensleben?
- Herausforderungen, Druck & Umgang damit
- Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
- Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
- Wenn ihr auf die Herausforderungen der vergangenen Tage zurückblickt: Wo wünscht ihr euch Unterstützung?
- Veränderung & Mission
- Wenn ihr eine Sache in der Welt verändern könntet, was wäre das?
- Gibt es in eurem Leben jemanden, dessen Lebensumstände ihr zum Besseren verändern könntet?
- Wenn ihr gute Neuigkeiten zu teilen habt, was macht ihr damit?
Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!
Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.
II: Wir studieren die Bibel
- Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
- Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
- Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
- Fragen, die zur Weitergabe des gelernten anregen
Anmerkungen
Im christlichen Verständnis finden wir den Gedanken der Mission immer wieder verknüpft mit dem Aufgaben eines „Spezialisten“ – besonders ausgebildet, Erfahrung, … – verbunden mit Reisen in ein ihm unbekanntes Land. Auch in unserer Gemeinde kennen wir den „Evangelisten“, der durch besondere Veranstaltungen, Vorträge, … Menschen für unsere Gemeinde gewinnen soll.
In der Bibel ist aber die ganze Gemeinde aufgefordert „Jünger zu machen“ – zu evangelisieren.
Menschen, die Gottes Willen ernst nehmen, sind von einem alttestamentlichen Propheten als Leute bezeichnet worden, “die auffallen”. So muß es wohl auch sein, denn wie sollten sie sich sonst von den anderen unterscheiden. Die Welt schaut auf uns, ob uns das gefällt oder nicht und ob wir davon etwas merken oder nicht. Manche Leute haben schon etwas von unserer Lehre gehört und möchten nun sehen, welchen Einfluß unser Glauben auf das praktische Leben hat. Wir leben aber nicht nur unter den Augen der ungläubigen Welt, sondern auch die himmlischen Lebewesen schauen auf uns: “Wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.” 1.Korinther 4,9. Ellen G. White, The Review and Herald, 18. Juni 1889.
Die Lektion beschäftigt sich sehr mit der Gastfreundschaft. Dies ist sicher der beschriebenen Situation geschuldet und soll uns einen Hinweis geben, wie wir die Nöte der Mitmenschen erkennen können und unter der Führung Gottes helfen lernen.
Schlüsselgedanke
Wie können wir Evangelisation als Aufgabe der Gemeinde und jedes Gemeindeglieds verstehen lernen?
Startfragen
- Beschreibe die Mission Gottes, die wir weitergeben sollen?
- Ist „Mission“ ein biblischer Begriff?
- Was bedeutet der Ausdruck „Evangelisation“ für euch?
SONNTAG – Die Gabe der Gastfreundschaft
1. Mose 18,1-15
- Fragen zum Text:
- Welche Bedeutung hat Gastfreundschaft für Abraham?
- Wo würdest Du im Leben Abrahams seine Evangelisationsaktivitäten erkennen?
- Welche Verheißung war mit diesen Aktivitäten verbunden?
- Fragen zur Botschaft:
- Wie können wir in unserem Alltag dem Beispiel Abrahams folgen?
- Nutzen wir alle Gelegenheiten um unseren Mitmenschen den Charakter Gottes vorzuleben?
MONTAG – Abraham liebte jeden
1. Mose 18,16-33
- Fragen zum Text:
- Was bewegte Gott, Abraham seine Absichten anzuvertrauen?
- Warum verhandelt Gott mit Abraham?
- Warum lässt Gott die Verhandlung zu?
- Welches Ziel verfolgte Gott in Wahrheit?
- Fragen zur Botschaft:
- Erkennen wir (als Gemeinde oder persönlich) die Absichten Gottes für unsere Zeit?
- Wie sehr liegen uns unsere Mitmenschen am Herzen?
DIENSTAG – Abrahams Geist des Gebets
1. Mose 18,23-32; Hebräer 7,25
- Fragen zum Text:
- Wie bezeugt Abrahams Verhandeln mit Gott seinen Geist des Gebets?
- Wie weit reflektiert die Haltung Abrahams den hohepriesterlichen Dienst Jesu?
- Fragen zur Botschaft:
- Sind uns die Nöte und Bedürfnisse unserer Mitmenschen bewusst?
- Wie können wir uns dafür einsetzen?
MITTWOCH – Abrahams Mission
1. Mose 19,1-29
- Fragen zum Text: (es geht eigentlich um Lot)
- War Lot ein erfolgreicher Evangelist?
- Wie weit war Lot in die Gesellschaft der Stadt integriert?
- Welche Bedeutung hatte Gastfreiheit/Gastfreundschaft für ihn?
- Fragen zur Botschaft:
- Wie sehen wir unsere Stellung in der Gesellschaft?
DONNERSTAG – Sich Gottes Willen unterstellen
1. Mose 12,1-9
- Fragen zum Text:
- Wie können wir heute Gottes Berufung wahrnehmen?
- Abraham wurde verheißen, zum Segen der Nationen zu werden. Wie können wir zum Segen für unsere Umwelt werden?
- Fragen zur Botschaft:
- Was mag mich persönlich hindern, die Berufung Gottes anzunehmen?
- Welches Ziel haben wir als Gemeinde vor Augen?
Schlussüberlegung
Gottes Langmut ist erstaunlich, zumal dadurch andere seiner Wesenszüge scheinbar in den Hintergrund gedrängt werden. Aber Gott wird eingreifen. Jahrhundert auf Jahrhundert haben die Menschen Berge an Verworfenheit und Bosheit aufgehäuft. Wenn das Maß voll und der Tag des Zornes Gottes gekommen ist, wird der Herr tun, was er eigentlich nicht will: er wird unnachsichtig Gericht halten. An diesem Tag wird es keine Gnade mehr geben, die Erde wird vollständig verwüstet werden. Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben, 2:383
