3/2026 Lektion 11: Unterschied zwischen den Versionen
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== II: Wir studieren die Bibel == | == II: Wir studieren die Bibel == | ||
'''Startfrage(n):''' | |||
* Wenn wir an „Geben“ denken – was fällt uns leichter zu geben, und was fällt uns schwerer: Geld, Zeit, Aufmerksamkeit, Fähigkeiten oder etwas von uns selbst? Warum ist das so? | |||
* Welche Erfahrungen haben wir in unserem Leben mit Geben und Beschenktwerden gemacht – und was haben wir dadurch über Großzügigkeit gelernt? | |||
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''' | '''2. Korinther 8 ''' | ||
* Paulus stellt den Korinthern die großzügige Haltung der Gemeinden in Mazedonien vor Augen. Was beeindruckt euch an dieser Haltung, und was können wir daraus über wahres Geben lernen? | |||
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* Paulus beschreibt das Geben nicht zuerst als Pflicht, sondern als eine Möglichkeit, anderen zu dienen. Was verändert sich für uns, wenn wir Geben als ein von Gott geschenktes Privileg verstehen? | |||
* In Vers 9 wird Jesus als das größte Beispiel für selbstloses Geben vorgestellt. Was bedeutet es für unsere persönliche Haushalterschaft, dass Jesus „arm wurde, obwohl er reich war“? | |||
* Wo erleben wir in unserem eigenen Leben die Spannung zwischen dem Wunsch, für andere da zu sein, und unserem Bedürfnis, das Eigene zu bewahren? | |||
* Wie könnte unsere Gemeinde aussehen, wenn wir unsere finanziellen, zeitlichen und persönlichen Ressourcen noch stärker als Möglichkeiten verstehen würden, durch die Gott seine Mission verwirklichen möchte? | |||
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''' 2. Korinther 9 ''' | |||
* Paulus beschreibt eine Haltung des Gebens, die von Freiwilligkeit und Freude geprägt ist. Was hilft uns dabei, nicht aus Druck oder schlechtem Gewissen, sondern aus einem dankbaren Herzen zu geben? | |||
* „Wer sparsam sät, wird auch spärlich ernten“ (V. 6). Was könnte dieses Bild für unsere Zeit, unsere Begabungen und unsere finanziellen Möglichkeiten bedeuten? | |||
* In Vers 8 wird deutlich, dass Gott uns versorgt, damit wir „zu jedem guten Werk“ überreich sein können. Wie verändert dieser Gedanke unseren Blick auf das, was wir besitzen? | |||
* Paulus zeigt, dass großzügiges Geben nicht nur den Empfänger segnet, sondern auch Dank gegenüber Gott hervorruft. Wo können wir erkennen, dass unsere Haushalterschaft Teil unserer Mission ist? | |||
* Wenn wir diesen Abschnitt ernst nehmen: Was könnte Gott uns persönlich anvertrauen, das wir bisher vielleicht stärker für uns selbst als für andere und für seine Mission eingesetzt haben? | |||
''' Lukas 9,58 ''' | |||
* Was sagt uns diese Aussage über Jesu Verständnis von Besitz, Sicherheit und Nachfolge? | |||
* Welche Dinge geben uns im Leben Sicherheit, und wie leicht können gerade diese Dinge unseren Einsatz für Gottes Mission begrenzen? | |||
* Jesus war bereit, auf Komfort und persönliche Sicherheit zu verzichten. Wo fordert uns seine Lebensweise heraus, unsere eigenen Prioritäten zu hinterfragen? | |||
* Was könnte es für uns konkret bedeuten, Jesus nicht nur als unseren Retter, sondern auch als unser Vorbild in einer selbstlosen Lebensweise nachzufolgen? | |||
* Wo könnten wir in unserem persönlichen Leben oder als Gemeinde bewusst auf etwas verzichten, damit mehr Zeit, Mittel oder Energie für Gottes Mission zur Verfügung stehen? | |||
''' Offenbarung 13,8 ''' | |||
* Der Text spricht von Jesus als dem „Lamm, das geschlachtet ist von Grundlegung der Welt an“. Was zeigt uns dieses Bild über Gottes Haltung des Gebens und über seine Bereitschaft, sich für uns hinzugeben? | |||
* Wenn Gottes Plan zur Rettung der Menschen von Anfang an mit dem Opfer Christi verbunden war: Was lernen wir daraus über den Charakter Gottes und seine Mission für diese Welt? | |||
* Wie verändert die Erkenntnis, dass Jesus sich selbst für uns gegeben hat, unsere Motivation, unsere eigenen Gaben und Ressourcen für andere einzusetzen? | |||
* Inwiefern können wir in unserem eigenen Umgang mit Geld, Zeit, Begabungen und Möglichkeiten den selbstlosen Charakter Christi widerspiegeln? | |||
* Was könnte sich in unserer persönlichen Haushalterschaft verändern, wenn wir unser Geben nicht zuerst als „Verlust“, sondern als Antwort auf das bereits empfangene Geschenk Christi verstehen? | |||
''' Römer 12,8 ''' | |||
* Paulus nennt hier verschiedene Gaben und fordert diejenigen, die geben, dazu auf, es „in Einfalt“ bzw. mit Großzügigkeit zu tun. Was bedeutet für uns ein Geben, das frei von Eigennutz und Hintergedanken ist? | |||
* Welche unterschiedlichen Gaben und Ressourcen können wir als Gruppe erkennen, die Gott uns anvertraut hat? | |||
* Warum ist es wichtig, dass wir nicht nur unsere finanziellen Mittel, sondern auch Zeit, Fähigkeiten, Beziehungen, Einfluss und persönliche Kraft als Teil unserer Haushalterschaft verstehen? | |||
* Wo erleben wir die Versuchung, unsere Gaben stärker für unsere eigenen Ziele als für Gottes Mission einzusetzen? | |||
* Wie könnten wir als Gruppe einander dabei helfen, unsere unterschiedlichen Gaben bewusster einzusetzen, damit andere Menschen Gottes Liebe erfahren? | |||
''' Römer 15,26–27 ''' | |||
* Paulus berichtet, dass die Gemeinden in Mazedonien und Achaja beschlossen hatten, den armen Gläubigen in Jerusalem zu helfen. Was können wir aus diesem Beispiel über die Verbindung von Gemeinschaft, Geben und Mission lernen? | |||
* Paulus bezeichnet diese Unterstützung als etwas, das ihnen gewissermaßen „schuldet“. Was könnte damit gemeint sein, und welche Verantwortung entsteht daraus für uns gegenüber Menschen, durch die wir selbst geistlich beschenkt wurden? | |||
* Wie können wir verhindern, dass unsere eigene Gemeinde oder unser persönlicher Glaube nur um unsere eigenen Bedürfnisse kreist? | |||
* Welche Menschen oder Gruppen profitieren heute von unseren Ressourcen, und wo könnten wir stärker darauf achten, dass unser Geben auch Menschen erreicht, die wir selbst nicht unmittelbar kennen? | |||
* Was würde sich verändern, wenn wir unsere finanziellen und persönlichen Ressourcen konsequenter als ein gemeinsames Gut betrachten würden, das Gott uns für seine weltweite Mission anvertraut hat? | |||
'''Abschlussgedanke:''' | |||
Jesus hat uns nicht nur etwas gegeben – er hat sich selbst für uns gegeben. Wenn wir erkennen, wie großzügig Gott uns beschenkt hat, wird unser eigenes Geben zur Antwort auf seine Liebe und zu einem Teil seiner Mission. | |||
[[Kategorie:Jahr 2026]] [[Kategorie:3. Viertel 2026]] | [[Kategorie:Jahr 2026]] [[Kategorie:3. Viertel 2026]] | ||
Aktuelle Version vom 1. September 2026, 10:28 Uhr
I: Gemeinschaft + Aktivitäten
Gemeinschaft
- Was ist euer bevorzugtes Buch, das ihr neben der Bibel gelesen habt, und was macht es für euch besonders?
- Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?
- Gibt es in deinem Leben jemanden, dessen Lebensumstände du zum Besseren verändern könntest?
- Was sind die wichtigsten Komponenten, die man braucht, um jemanden als Freund zu lieben? Wie kann ich dies in meiner Beziehung zu Gott umsetzen?
- Was in deinem Leben inspiriert dich im Moment?
- Wenn du gute Neuigkeiten zu teilen hast, was machst du damit?
- Wenn du eine interessante Erfahrung gemacht hast, teile sie bitte mit uns.
- Wie geht ihr mit Druck im Leben um?
- Spürt ihr Druck, wenn ihr Gott dient bzw. für ihn arbeitet?
- Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
- Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
- Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
- In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
- Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?
Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!
Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.
II: Wir studieren die Bibel
Startfrage(n):
- Wenn wir an „Geben“ denken – was fällt uns leichter zu geben, und was fällt uns schwerer: Geld, Zeit, Aufmerksamkeit, Fähigkeiten oder etwas von uns selbst? Warum ist das so?
- Welche Erfahrungen haben wir in unserem Leben mit Geben und Beschenktwerden gemacht – und was haben wir dadurch über Großzügigkeit gelernt?
2. Korinther 8
- Paulus stellt den Korinthern die großzügige Haltung der Gemeinden in Mazedonien vor Augen. Was beeindruckt euch an dieser Haltung, und was können wir daraus über wahres Geben lernen?
- Paulus beschreibt das Geben nicht zuerst als Pflicht, sondern als eine Möglichkeit, anderen zu dienen. Was verändert sich für uns, wenn wir Geben als ein von Gott geschenktes Privileg verstehen?
- In Vers 9 wird Jesus als das größte Beispiel für selbstloses Geben vorgestellt. Was bedeutet es für unsere persönliche Haushalterschaft, dass Jesus „arm wurde, obwohl er reich war“?
- Wo erleben wir in unserem eigenen Leben die Spannung zwischen dem Wunsch, für andere da zu sein, und unserem Bedürfnis, das Eigene zu bewahren?
- Wie könnte unsere Gemeinde aussehen, wenn wir unsere finanziellen, zeitlichen und persönlichen Ressourcen noch stärker als Möglichkeiten verstehen würden, durch die Gott seine Mission verwirklichen möchte?
2. Korinther 9
- Paulus beschreibt eine Haltung des Gebens, die von Freiwilligkeit und Freude geprägt ist. Was hilft uns dabei, nicht aus Druck oder schlechtem Gewissen, sondern aus einem dankbaren Herzen zu geben?
- „Wer sparsam sät, wird auch spärlich ernten“ (V. 6). Was könnte dieses Bild für unsere Zeit, unsere Begabungen und unsere finanziellen Möglichkeiten bedeuten?
- In Vers 8 wird deutlich, dass Gott uns versorgt, damit wir „zu jedem guten Werk“ überreich sein können. Wie verändert dieser Gedanke unseren Blick auf das, was wir besitzen?
- Paulus zeigt, dass großzügiges Geben nicht nur den Empfänger segnet, sondern auch Dank gegenüber Gott hervorruft. Wo können wir erkennen, dass unsere Haushalterschaft Teil unserer Mission ist?
- Wenn wir diesen Abschnitt ernst nehmen: Was könnte Gott uns persönlich anvertrauen, das wir bisher vielleicht stärker für uns selbst als für andere und für seine Mission eingesetzt haben?
Lukas 9,58
- Was sagt uns diese Aussage über Jesu Verständnis von Besitz, Sicherheit und Nachfolge?
- Welche Dinge geben uns im Leben Sicherheit, und wie leicht können gerade diese Dinge unseren Einsatz für Gottes Mission begrenzen?
- Jesus war bereit, auf Komfort und persönliche Sicherheit zu verzichten. Wo fordert uns seine Lebensweise heraus, unsere eigenen Prioritäten zu hinterfragen?
- Was könnte es für uns konkret bedeuten, Jesus nicht nur als unseren Retter, sondern auch als unser Vorbild in einer selbstlosen Lebensweise nachzufolgen?
- Wo könnten wir in unserem persönlichen Leben oder als Gemeinde bewusst auf etwas verzichten, damit mehr Zeit, Mittel oder Energie für Gottes Mission zur Verfügung stehen?
Offenbarung 13,8
- Der Text spricht von Jesus als dem „Lamm, das geschlachtet ist von Grundlegung der Welt an“. Was zeigt uns dieses Bild über Gottes Haltung des Gebens und über seine Bereitschaft, sich für uns hinzugeben?
- Wenn Gottes Plan zur Rettung der Menschen von Anfang an mit dem Opfer Christi verbunden war: Was lernen wir daraus über den Charakter Gottes und seine Mission für diese Welt?
- Wie verändert die Erkenntnis, dass Jesus sich selbst für uns gegeben hat, unsere Motivation, unsere eigenen Gaben und Ressourcen für andere einzusetzen?
- Inwiefern können wir in unserem eigenen Umgang mit Geld, Zeit, Begabungen und Möglichkeiten den selbstlosen Charakter Christi widerspiegeln?
- Was könnte sich in unserer persönlichen Haushalterschaft verändern, wenn wir unser Geben nicht zuerst als „Verlust“, sondern als Antwort auf das bereits empfangene Geschenk Christi verstehen?
Römer 12,8
- Paulus nennt hier verschiedene Gaben und fordert diejenigen, die geben, dazu auf, es „in Einfalt“ bzw. mit Großzügigkeit zu tun. Was bedeutet für uns ein Geben, das frei von Eigennutz und Hintergedanken ist?
- Welche unterschiedlichen Gaben und Ressourcen können wir als Gruppe erkennen, die Gott uns anvertraut hat?
- Warum ist es wichtig, dass wir nicht nur unsere finanziellen Mittel, sondern auch Zeit, Fähigkeiten, Beziehungen, Einfluss und persönliche Kraft als Teil unserer Haushalterschaft verstehen?
- Wo erleben wir die Versuchung, unsere Gaben stärker für unsere eigenen Ziele als für Gottes Mission einzusetzen?
- Wie könnten wir als Gruppe einander dabei helfen, unsere unterschiedlichen Gaben bewusster einzusetzen, damit andere Menschen Gottes Liebe erfahren?
Römer 15,26–27
- Paulus berichtet, dass die Gemeinden in Mazedonien und Achaja beschlossen hatten, den armen Gläubigen in Jerusalem zu helfen. Was können wir aus diesem Beispiel über die Verbindung von Gemeinschaft, Geben und Mission lernen?
- Paulus bezeichnet diese Unterstützung als etwas, das ihnen gewissermaßen „schuldet“. Was könnte damit gemeint sein, und welche Verantwortung entsteht daraus für uns gegenüber Menschen, durch die wir selbst geistlich beschenkt wurden?
- Wie können wir verhindern, dass unsere eigene Gemeinde oder unser persönlicher Glaube nur um unsere eigenen Bedürfnisse kreist?
- Welche Menschen oder Gruppen profitieren heute von unseren Ressourcen, und wo könnten wir stärker darauf achten, dass unser Geben auch Menschen erreicht, die wir selbst nicht unmittelbar kennen?
- Was würde sich verändern, wenn wir unsere finanziellen und persönlichen Ressourcen konsequenter als ein gemeinsames Gut betrachten würden, das Gott uns für seine weltweite Mission anvertraut hat?
Abschlussgedanke:
Jesus hat uns nicht nur etwas gegeben – er hat sich selbst für uns gegeben. Wenn wir erkennen, wie großzügig Gott uns beschenkt hat, wird unser eigenes Geben zur Antwort auf seine Liebe und zu einem Teil seiner Mission.
