3/2019 Lektion 10: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SabbatschulWiki
K
K
Zeile 43: Zeile 43:
 
***Ihr seht hir die Gaben und Charakterzüge, die Paulus in dem gelesenen Abschnitt erwähnt. Ich bitte euch, dass jeder 2-4 dieser Gaben und Charakterzüge auswählt, die er in sich selbst sieht und euch dann wieder setzt.
 
***Ihr seht hir die Gaben und Charakterzüge, die Paulus in dem gelesenen Abschnitt erwähnt. Ich bitte euch, dass jeder 2-4 dieser Gaben und Charakterzüge auswählt, die er in sich selbst sieht und euch dann wieder setzt.
 
***(Nachdem sich alle wieder gesetzt haben): Ich möchte euch nun einladen, in einem Rundgespräch zu berichten, welche Gaben ihr gewählt habt und welche Erfahrungen ihr bei der Anwendung dieser Gaben gemacht habt, um das Gute für euren Nächsten zu verwirklichen.  
 
***(Nachdem sich alle wieder gesetzt haben): Ich möchte euch nun einladen, in einem Rundgespräch zu berichten, welche Gaben ihr gewählt habt und welche Erfahrungen ihr bei der Anwendung dieser Gaben gemacht habt, um das Gute für euren Nächsten zu verwirklichen.  
****Lade die Gruppe ein, dass einer den Gegenstand, den du für das Rundgespräch mitgebracht hast und den nun in die Mitte des Kreises legst, zu nehmen und der erste zu sein - er hat dann das Recht, zu entscheiden, ob der Gegenstand links herum oder rechts herum durch den Kreis wandert.
+
****Lade die Gruppe ein, dass einer den Gegenstand, den du für das Rundgespräch mitgebracht und in die Mitte des Kreises gelegt hast, zu nehmen und damit das Rundgespräch zu eröffnen; außerdem hat er das Recht, zu entscheiden, ob der Gegenstand links oder rechts herum durch den Kreis wandert.
 
**weiterführende Anwendungsfragen:
 
**weiterführende Anwendungsfragen:
 
***Auf der einen Seite setzen wir unsere Gaben ganz selbstverständlich ein. Auf der anderen Seite fällt es uns gar nicht so leicht, sie zu benennen; woran mag das liegen?
 
***Auf der einen Seite setzen wir unsere Gaben ganz selbstverständlich ein. Auf der anderen Seite fällt es uns gar nicht so leicht, sie zu benennen; woran mag das liegen?

Version vom 27. August 2019, 19:24 Uhr

Dienen in der neutestamentlichen Gemeinde

I: Gemeinschaft

  • Für welche Gaben/Talente in unserer Gruppe seid ihr dankbar?
  • Paulus ermutigt uns "nach geistlichen Gaben zu eifern" (1Kor 14,1.12) Mit welchen Gaben möchtet ihr gerne der Gemeinde und den Menschen dienen? Wir nehmen uns Zeit zum Gebet füreinander.

II: Wir studieren die Bibel

Ziel unseres Studiums:

Wir lernen von dem Dienst der ersten Christen für unseren Dienst.

Themen der Studienanleitung:

Die ersten Christen waren ...

  • ... eine auf Gemeinschaft ausgerichtete und fürsorglich dienende Gemeinde (Sonntag).
  • ... eine Gemeinschaft, in der jeder seine Gaben für seinen Nächsten einsetzte (Montag).
  • ... eine Gemeinschaft, in der man sich für Chancengleichheit einsetzte und sich deshalb gegenseitig unterstützte (Dienstag).
  • ... eine Gemeinschaft, in der jeder seine Gaben zur Ehre Gottes und zum Segen für die Menschen einsetzte (Mittwoch).
  • ... eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Glauben ernst nahm und ihn deshalb praktisch lebte (Donnerstag).

Studium und Anwendung

Die ersten Christen waren, eine auf Gemeinschaft ausgerichtete und fürsorglich dienende Gemeinde (Sonntag).

  • Wir lesen Apostelgeschichte 2,42-47
    • Welcher der vier Aspekte des Gemeindelebens der ersten Gemeinde (Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet) wird in diesen Versen am ausführlichsten erläutert? (Gemeinschaft)
      • Worin liegt der besondere Wert dieses Aspektes?
      • Warum denkt ihr stellt gerade dieser Aspekt eine Herausforderung für die Gemeinde dar und bedarf einer derartig ausführlichen Erläuterung?
    • Füreinander da sein - wie sieht das idealerweise ...
      • ... in der Familie aus?
      • ... in der Gemeinde aus
      • ... in der Gesellschaft aus?
    • Seit Jahren werden in Österreich Versuche unternommen, den Aspekt der Gemeinschaft im Rahmen des Gottesdienstes und insbesondere des Sabbatschule zu fördern.
      • Wie zufrieden seit ihr mit der Gemeinschaft in unserer Gemeinde?
      • Welche Bedeutung kommt die Gemeinschaft unter Gemeindegliedern zu?
      • Woran denkt ihr könnte es liegen, dass wir uns mit Gemeinschaft, über persönliche Freundschaften hinaus, manchmal so schwer tun? (z.B. Beachtung beim Potluck: jedesmal sitzen die gleichen Gruppen/Cliquen zusammen. | Berichte von eigenen Beobachtungen)

Die ersten Christen waren eine Gemeinschaft, in der jeder seine Gaben auslebte, um das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene zu verwirklichen (Montag & Mittwoch).

  • Wir lesen Römer 12,1-2.6-18.21:
    • In welchem Zusammenhang stehen Opfer, Gottesdienst (Verse 1+2) und die Gnadengaben (Verse 6-18)?
    • Wozu sollen uns die Gnadengaben befähigen?
    • Welche Auswirkungen haben die von Paulus beschriebenen Gaben und Charakterzüge der Gläubigen auf die Gemeinde und die Umwelt?
    • Rundgespräch: (Vorbereitung: Lade dir die folgende Datei herunter. Drucke sie je nach Gruppengröße 3-5 mal aus. Zerschneide die DIN A4 Blätter entsprechend der darauf vermerkten Gaben und Charakterzüge, so dass eine Gabe/Charaktereigenschaft auf einem kleinen Zettel steht. Verteile die einzelnen Blätter in der Mitte des Stuhlkreises | Lege einen Gegenstand, den man während des Rundgespräches weitergeben kann, dazu.)
      • Ihr seht hir die Gaben und Charakterzüge, die Paulus in dem gelesenen Abschnitt erwähnt. Ich bitte euch, dass jeder 2-4 dieser Gaben und Charakterzüge auswählt, die er in sich selbst sieht und euch dann wieder setzt.
      • (Nachdem sich alle wieder gesetzt haben): Ich möchte euch nun einladen, in einem Rundgespräch zu berichten, welche Gaben ihr gewählt habt und welche Erfahrungen ihr bei der Anwendung dieser Gaben gemacht habt, um das Gute für euren Nächsten zu verwirklichen.
        • Lade die Gruppe ein, dass einer den Gegenstand, den du für das Rundgespräch mitgebracht und in die Mitte des Kreises gelegt hast, zu nehmen und damit das Rundgespräch zu eröffnen; außerdem hat er das Recht, zu entscheiden, ob der Gegenstand links oder rechts herum durch den Kreis wandert.
    • weiterführende Anwendungsfragen:
      • Auf der einen Seite setzen wir unsere Gaben ganz selbstverständlich ein. Auf der anderen Seite fällt es uns gar nicht so leicht, sie zu benennen; woran mag das liegen?
      • Welche Atmosphäre müsste in unserer Gemeinde vorherrschen, damit sich jeder von uns traut, über seine Gaben zu reden und sie einzusetzen?

Die ersten Christen waren eine Gemeinschaft, in der man sich für Chancengleichheit einsetzte und sich deshalb gegenseitig unterstützte (Dienstag).

  • Wir lesen 2. Korinther 8,13-15:
    • Wer hat hier welchen Mangel?
    • In welchem Zusammenhang stehen die "Prüfung der Liebe" (2Kor 8,8) und Freigibigkeit im finanziellen Breich?
    • Ständig flattern uns Spendenaufrufe ins Haus - und das nicht nur von ADRA und anderen STA-Projekten. Welche (Spenden|Abwehr|Engagement-)Strategien habt ihr im Umgang mit der allgegenwärtigen Not entwickelt?
    • Paulus wünscht sich, dass "Gleichheit entstehe" (ELB); ist das nicht ein utopischer Wunsch?
      • Welche Ziele habt ihr euch bei euren Spenden(projekten) gesteckt?

Die ersten Christen waren eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Glauben ernst nahm und ihn deshalb praktisch lebte (Donnerstag).

  • Wir lesen Jakobus 3,13-18 (mehrmals nach verschiedene Übersetzungen/Übertragungen):
    • Jakobus vergleicht die teuflisch/dämonische Weisheit mit der von oben kommenden Weisheit. Was fällt euch beim lesen dieses Abschnittes auf? (Abschnitt evtl. mehrfach mit verschiedenen Übersetzungen lesen)
    • Warum ist es so wichtig, Egoismus (V 14+16 Eigennutz) zu überwinden und stattdessen "gute Werke" (näher beschrieben in den Versen 17+18) zu tun?
    • Ich habe manchmal den Eindruck es fällt uns leichter über die Rechtfertigung (durch Gnade/durch Christus) zu reden als über unseren Auftrag, Gutes zu tun.
      • Woran könnte das eurer Meinung nach liegen?
      • Was müssten wir tun, damit "gute Werke" wieder einen guten Ruf bekommen?

Voschlag für ein Gespräch

Einstiegsfrage:

Der Österreichische Dramatiker und Intendant des Wiener Hoftheaters Friedrich Halm (1806-1871) formulierte einmal: "Wer leben will, muß dienen!" Wie denkt ihr über diesen Satz?

Gliederung für das Gespräch:

  1. Die ersten Christen nahmen ihren Glauben ernst und lebten ihn praktisch (Fragen zum Donnerstag wie oben).
  2. Die ersten Christen lebten und dienten Gabenorientiert (Fragen zum Montag und Mittwoch wie oben).

Abschluss, Zusammenfassung und Überleitung zu Teil III:

Die ersten Christen lebten und dienten Werte- und Gabenorientiert. Dies kommt auch in unserem Merktexte für diese Woche zum Ausdruck: Jakobus 1,27 vorlesen.

Wie sie wollen auch wir uns an biblischen Werten orientieren, die von Gott geschenkten Gaben annehmen und praktizieren und den Dienst an unseren Mitmenschen als den wahren Gottesdienst betrachten.

Das ist nicht immer leicht, aber wenn wir uns gegenseitig dabei unterstützen und ermutigen möglich! - Dazu wollen wir uns jetzt noch Zeit nehmen ... Überleitung zu Teil III.

III: Dienst und Mission

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus. Sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier gibt es eine Ideensammlung, was ihr alles tun könnt.

Arbeitshilfe "Dienst und Mission"
Diese Arbeitshilfe möchte den Teil III der Sabbatschule etwas mehr in die Praxis bringen. Beachte hierzu folgende mögliche Vorgehensweise im Rahmen der wöchentlichen Sabbatschule:

  • Drucke für jede Person ein Blatt (2 Arbeitshilfen pro Blatt) aus.
  • Reserviere dir für diesen Teil III ca. 10 Minuten. Beende darum rechtzeitig den Teil II "Bibelstudium".
  • Gib jedem Sabbatschul-Teilnehmer dieses Blatt.
  • Jeder möge kurz unter stillem Gebet an sein Umfeld denken: Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen usw. Für 2 Personen, die einem gerade am meisten am Herzen liegen, möge man sich entscheiden. Die eine Person in die linke Arbeitshilfe - die andere Person in die rechte Arbeitshilfe eintragen.
  • Nun möge sich jeder Gedanken machen, was er diesen Personen in den nächsten 1-3 Wochen Gutes tun kann. Bitte nur 1-3 Aktionen insgesamt pro Person, die in den nächsten 1-3 Wochen auch wirklich umgesetzt werden können - alles andere überfordert womöglich.
  • Am Ende tauscht euch kurz über eure Vorhaben aus. Teilt eure kleinen Aktionsziele der ganzen Gruppe mit, die ihr euch für die kommenden Wochen setzt.
  • Beachte: Ohne Heiligen Geist bleiben alle menschlichen Anliegen nur Aktionen ohne Nachhaltigkeit. Aber wenn wir uns demütig von Gott gebrauchen lassen, dann kann aus Kleinem etwas sehr Großes entstehen.
  • Empfehlung: Die Arbeitshilfe "Dienst und Mission" sollte nicht öfter als ca. einmal im Monat in einer Gruppe eingesetzt werden. An den Sabbaten, wo man diese Hilfe nicht anwendet, kann man sich darüber austauschen, wie es den Teilnehmern bisher beim Umsetzen ihrer Vorhaben gegangen ist.

Hier die Arbeitshilfe: WORD oder PDF

Ansicht mit inline-Bibeltexten