2/2020 Lektion 04: Unterschied zwischen den Versionen

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*Die Priorität, die jeder Quelle oder Kombination von Quellen eingeräumt wird, hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Theologie; letztlich wird sie die Richtung des gesamten theologischen Vorgehens bestimmen. … Wir wollen keinen Glauben, der frei von jeglicher Erfahrung ist und bei dem wir nicht denken – einen Glauben, der ohne Vernunft und nicht durch positive Traditionen gesegnet ist. Es ist wichtig, sich all dieser Einflüsse bewusst zu sein und den positiven Beitrag zu verstehen, den jede Quelle zu unserem Glauben leistet. Aber es ist von entscheidender Bedeutung, auch die Grenzen der einzelnen Quellen klar zu erkennen. Die entscheidende Frage lautet: Welcher Quelle gewähren wir die ultimative und höchste Autorität in Fragen des Glaubens und Lebens?
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*Fragen zum Text:
 
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Aktuelle Version vom 22. März 2020, 12:06 Uhr

Die Bibel – die normgebende Quelle unserer Theologie

I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  • Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
  • Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  • Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
  • In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  • Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier gibt es folgende Ideen-Sammlungen /-Anregungen:

  • Soziale Aktivitäten
  • Wir alle beteiligen uns
  • Arbeitshilfe "Gebet + Dienst + Zeugnis"
    • Diese Arbeitshilfe ist eine Ideenanregung, was wir anderen Gutes tun können. Beachte hierzu folgende mögliche Vorgehensweise im Rahmen der Sabbatschule:
    • Drucke für jede Person eine Arbeitshilfe aus: WORD oder PDF. Auf einem Blatt befinden sich zwei Arbeitshilfen...
    • Gib jedem Sabbatschul-Teilnehmer eine Arbeitshilfe.
      • 1-3 Personen: Jeder möge kurz unter stillem Gebet an sein Umfeld denken: Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen usw. Jeder möge sich für 1-3 Personen entscheiden, die einem gerade am meisten am Herzen liegen.
      • 1-3 Wochen: Nun möge sich jeder Gedanken machen, was er diesen Personen in den nächsten 1-3 Wochen Gutes tun kann. Dabei kann zu den einzelnen Aktivitäten in den Zeilen einfach A, B und C eingetragen werden.
      • 1-3 Aktionen: Bitte nur 1-3 Aktionen insgesamt pro Person, die in den nächsten 1-3 Wochen auch wirklich umgesetzt werden können - alles andere überfordert womöglich.
    • Am Ende tauscht euch kurz über eure Vorhaben aus. Teilt eure kleinen Aktionsziele der ganzen Gruppe mit, die ihr euch für die kommenden Wochen setzt.
    • Beachte: Ohne Heiligen Geist bleiben alle menschlichen Anliegen nur Aktionen ohne Nachhaltigkeit. Aber wenn wir uns demütig von Gott gebrauchen lassen, dann kann aus Kleinem etwas sehr Großes entstehen.
    • Empfehlung: Die Arbeitshilfe "Gebet + Dienst + Zeugnis" sollte nicht öfter als ca. einmal im Monat in einer Gruppe eingesetzt werden. An den Sabbaten, wo man diese Hilfe nicht anwendet, kann man sich darüber austauschen, wie es den Teilnehmern bisher beim Umsetzen ihrer Vorhaben gegangen ist.

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

II: Wir studieren die Bibel

  • Fragen zur Botschaft des Wortes (Was war die Botschaft im historischen Kontext)
  • Fragen zur Relevanz der Botschaft für uns heute
  • Fragen zur praktischen Umsetzung der Botschaft
  • Fragen, die zur Weitergabe des gelernten anregen

Startfragen

  • Viele christliche Kirchen berufen sich auf die Bibel. Warum gibt es dann so viele Kirchen und Glaubensgemeinschaften?
  • Was beeinflusst unser adventistisches Bibelverständnis am meisten?
  • Welches ist der größte Aspekt in meinem persönlichen Bibelverständnis?

Anmerkungen aus dem Lehrerteil

  • Oftmals sind wir uns des Einflusses anderer Quellen auf unser Denken und unsere Theologie nicht bewusst. Selbst wenn wir allein nach der Heiligen Schrift leben wollen, ist unser Verständnis der Heiligen Schrift wesentlich von einer Reihe an Faktoren geprägt und beeinflusst:
  • von den Traditionen, an die wir gewöhnt und mit denen wir aufgewachsen sind,
  • von der Art und Weise zu denken, in der wir erzogen worden sind,
  • davon, wie wir unsere Vernunft zur Erklärung von Dingen einsetzen,
  • und von unseren Erfahrungen mit bestimmten Menschen und Ideen
  • und der uns umgebenden, uns formenden Kultur.
  • Die Priorität, die jeder Quelle oder Kombination von Quellen eingeräumt wird, hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Theologie; letztlich wird sie die Richtung des gesamten theologischen Vorgehens bestimmen. … Wir wollen keinen Glauben, der frei von jeglicher Erfahrung ist und bei dem wir nicht denken – einen Glauben, der ohne Vernunft und nicht durch positive Traditionen gesegnet ist. Es ist wichtig, sich all dieser Einflüsse bewusst zu sein und den positiven Beitrag zu verstehen, den jede Quelle zu unserem Glauben leistet. Aber es ist von entscheidender Bedeutung, auch die Grenzen der einzelnen Quellen klar zu erkennen. Die entscheidende Frage lautet: Welcher Quelle gewähren wir die ultimative und höchste Autorität in Fragen des Glaubens und Lebens?


Schlüsselgedanke

  • Ohne Vorurteil und vorgefasste Meinung zu einem wahren Bibelverständnis!

Tradition

Mk 7,1-13

  • Fragen zum Text:
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  • Fragen zur Botschaft:
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