3/2022 Lektion 07

Aus SabbatschulWiki

Titel der Lektion

I: Gemeinschaft + Aktivitäten

Gemeinschaft

  • Wofür in den vergangenen Tagen seid ihr dankbar?
  • Im Rückblick auf die Herausforderungen der vergangenen Tage: Wo wünscht ihr euch Gebetsunterstützung?
  • Was hat euren Glauben gestärkt oder herausgefordert?
  • In welchen Lebensbereichen möchtet ihr wachsen und wünscht euch Unterstützung?
  • Welche eurer Gebetsanliegen möchtet ihr mit der Gruppe teilen?

Ideen für Aktivitäten
Wir tauschen uns über unsere aktuellen Missionskontakte und -projekte aus, sammeln neue Ideen und beten um die Führung Gottes zur Erfüllung unseres Auftrags, Jünger zu machen. Hier kommst du zu Ideen-Sammlungen /-Anregungen!

Schließt den Teil I mit einem Gebet ab. Betet für eure diakonischen und missionarischen Anliegen.

Lektion 7: Unzerstörbare Hoffnung

EINSTIEG

ZITAT: "Ein Glaube ohne Hoffnung ist wie ein Schiff ohne Kompass." (Hubert Joost)

  • Welche Rolle spielt in eurem Glaubensleben die Hoffnung?
    • Welche Rolle spielt in unserem Glaubensleben unser Gottesbild?
      • Das richtige Gottesbild: Gibt es das überhaupt?
  • Die Lektion behauptet, dass wir enttäuscht werden können, wenn wir Gott als "ungefährlich" (C.S.Lewis verwendet hier das englische Wort "tame", das man auch mit "zahm" übersetzen kann) ansehen. Inwiefern teilt ihr diese Sicht?
    • Haben wir es denn mit einem "gefährlichen" oder "wilden" Gott zu tun?

ZITAT: "Enttäuschte Hoffnungen sind in der Tat unerfüllte Erwartungen. Hoffnung ist unverletzbar." (Gjergj Purica)

  • Man bekommt ein bisschen den Eindruck, man solle am besten seine Erwartungen an Gott nicht zu hoch schrauben, um sich vor Enttäuschungen zu schützen. Wie seht ihr das?

SONNTAG

Habakuk 1,1-4 und 5-11

  • Welche Fragen stellt Habakuk an Gott?
    • In welcher Stimmung mag er wohl gewesen sein?
  • Wie war Gottes Antwort?
    • Welche Bedeutung hat die Tatsache, dass diese Fragen nicht Habakuks persönliche Fragen waren sondern eine "Last, die der Prophet Habakuk geschaut" (V.1) hat, also eine Botschaft Gottes darstellen?

Fragen zur Botschaft:

  • Habakuk wirft Gott vor, dass dieser nicht höre und nicht helfe. Darf man das?
  • Macht die berühmte "Warum-Frage" Sinn? Diskutiert darüber auch unter Zuhilfenahme folgender Zitate:

ZITAT: "Warum? Die Frage der Kinder. Wozu? die Frage der Erwachsenen. (Walter Ludin)

ZITAT: "Frage des Leidenden: Warum gerade ich? Frage doch lieber: Warum sollte gerade ich ohne Leiden sein?" (Paul Wilhelm von Keppler)

ZITAT: "Auf die meisten Warum-Frage gibt es keine befriedigende Antwort." (Fritz Rinnhofer)

ZITAT: "Frag an einen enttäuschten Beter: Warum wird Gott so selten erhört?" (Beat Rink)

Habakuk 2,2-3

ZITAT (Lektion Seite 80): "Habakuk war gefangen zwischen dem großen Übel, das ihn umgab, und Gottes Verheißung, das noch Schlimmeres kommen würde. Das ist exakt unsere Position in der Heilsgeschichte. Viel Böses umgibt uns, aber die Bibel sagt voraus, das noch Schlimmeres kommen wird. Der Schlüssel zu Habakuks Überleben bestand darin, das ihm das Gesamtbild eröffnet wurde.

  • Kann (auf die Dauer) in einer Misere, die gegenwärtig und real ist, die kein Eingreifen Gottes ändert, der Blick auf eine glorreiche Zukunft, die aber noch nicht greifbar ist, helfen? Ist das nicht eine Vertröstung?
    • Wie kann der Blick auf das "Gesamtbild" helfen, wenn das -zugegeben kleine - "Bild meines persönlichen Lebens" gerade kein schönes ist?
      • Wird nicht dadurch das Los des Einzelnen im Hinblick auf das "große Ganze" geopfert (etwas, was wir von vielen Diktaturen kennen)?

ZITAT: "Zuerst muss das Große und ganze stimmen, dann lösen sich die kleinen Probleme nach und nach von selbst auf." (Hubert Joost)

ZITAT: "Wenn ich mit Problemen konfrontiert bin, versuche ich, das große Ganze zu sehen." Tenzin Gyatso)

MONTAG

Hiob 42,1-6

ZITAT: "Keine Antwort ist auch eine Antwort." (Cicero)

  • Hiob stellt ja angesichts seines Leidens viele Fragen an Gott (die ja auch unsere sind). Wie sieht Gottes Antwort aus?
    • Ist das tatsächlich eine Antwort oder drückt sich Gott quasi vor einer echten Antwort?
  • Hiob sagt in Vers 6:"Ich gebe auf." Was hat er aufgegeben?
    • Hat Gottes Antwort eurer Meinung nach Hiob geholfen?
  • Inwiefern kann es uns bei der Bewältigung des Leidens helfen, auf die Allmacht und Größe Gottes zu blicken?

ZITAT: "Glaubensfrage bedürfen keiner Antwort." (Erhard Blanck)

DIENSTAG

Jesaja 41,8-14

  • Gott redet in diesem Abschnitt zweimal davon, dass er Israel bei der Hand hält. Wie und wann empfindest du besonders Gottes Nähe?

ZITAT: "Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen." (Gerhard Tersteegen)

ZITAT: "Gott kann uns nur so nahe sein, wie wir uns bemühen, ihm nahe zu sein." (Stefan Fleischer)

ZITAT: "Wenn sich Gott zum Menschen nahen will, gibt es anfangs immer etwas aufzuräumen." (Johann Albrecht Bengel)

ZITAT: "Wer ist Gott? Gott ist! Wie ist Gott? Gott ist größer! Wo ist Gott? Gott ist näher!" (Stefan Fleischer)

  • Wie kann man Gott näherkommen?
    • Gibt es Voraussetzungen zu erfüllen?
      • Wenn ja, welche?
  • Ist Gottes Nähe etwas, was spürbar ist oder nur glaubbar?

MITTWOCH

Jeremia 11,1-14

  • Wie würdet ihr die Situation derjenigen, an die Gottes Botschaft durch Jeremia erging, beschreiben?
    • Was war das Schwierige an ihrer Situation?
      • Was gab Anlass zur Hoffnung?
      • Was gab Anlass zu Pessimismus?
  • Welche Gründe zur Hoffnung und wider dem Pessimismus findet man in Jeremias Botschaft?

Anwendung:

  • Wie kann diese Botschaft auf uns umgelegt werden?
    • Inwiefern finden sich Parallelen zwischen der Situation der Weggeführten und der Situation, in der wir uns befinden?
      • In welcher Hinsicht leben auch wir "im Exil"?
        • Im Exil wechseln sich (siehe auch der Abschnitt im Text, wo es dem Volk "wohlgeht") gute und schlechte Zeiten ab; so ist es auch in unserem Leben. Wie hängen diese zusammen? Siehe folgendes Wort:

Zitat: "Wir wollen in der Freude nicht die Gottesfurcht vergessen und im Leid die Hoffnung niemals aufgeben." (Gregor von Nazianz)

DONNERSTAG

Hebräer 12,5-13

  • "Wen Gott liebt, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohne, den er annimmt." Wie wir es auch drehen und wenden - das Bild, das hier von Gott gezeichnet wird, ist ein ziemlich hartes und herausforderndes. Wie kann man damit umgehen?
    • Wer gezüchtigt wird, den liebt Gott. Umkehrschluss: Wenn kein Leid in meinem Leben ist, wenn es mir gut geht, dann stimmt etwas nicht, dann bin ich wahrscheinlich auf falschen Wegen. Stimmt das so?
      • Offensichtlich (?) zeigt hier das Alte Testament ein anderes Bild als das Neue Testament: Wenn Israel auf dem guten Weg war, dann ging es dem Volk sehr gut, dann war es gesegnet. Wenn es ungehorsam war, ging es ihm schlecht. Wie erklären wir diese Diskrepanz?
        • Wie ist es heute und in unserem Leben? Läuft es da nach dem Modus des AT oder des NT?

ZITAT: "Nach den Leiden und Züchtigungen kommen die Wunder Gottes, nicht vorher - denn nur dem gedemütigten Herzen kann sich Gott offenbaren."

  • Diese Aussage würde ja den Tagestext widerspiegeln und zusammenfassen. Wie "schmeckt" sie euch?
    • Wie würdet ihr einem Außenstehenden erklären, dass das Christenleben trotz all dieser "trüben Aussichten" ein gutes Leben ist?
Ansicht mit inline-Bibeltexten